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Legende: Video Der Gripen fällt aus dem Rennen abspielen. Laufzeit 03:18 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.06.2019.
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Gripen aus dem Rennen Amherd: «Auswahlkriterien waren für alle Hersteller klar»

  • Der Gripen E des schwedischen Herstellers Saab scheidet aus dem Evaluationsverfahren für die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs aus.
  • Dies entschied das Bundesamt für Rüstung Armasuisse, nachdem Saab angekündigt hatte, an den Flugtests nicht teilzunehmen.
  • VBS-Chefin Viola Amherd nimmt den Entscheid von Saab zur Kenntnis.
Legende: Video Verteidigungsministerin Viola Amherd: «Wir nehmen den Entscheid zur Kenntnis» abspielen. Laufzeit 00:14 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.06.2019.

Dieser Rückzug kam überraschend. Der schwedische Hersteller Saab verabschiedet sich aus dem Rennen um einen neuen Kampfjet für die Schweiz. Der Grund: Der Gripen kann nicht an den Flugtests teilnehmen. Diese sind allerdings Teil des Evaluationsverfahrens im Hinblick auf die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs ab 2025 für sechs Milliarden Franken. Wie nun heute Armasuisse gegenüber SRF sagte, ist der Gripen E nicht mehr Teil des Evaluationsverfahrens.

Saab hatte zuvor mitgeteilt, dass der Entwicklungsterminplan von Gripen E nicht auf das Schweizer Vorhaben ausgerichtet sei, bereits 2019 voll einsatzfähige Flugzeuge zu testen. Saab habe verschiedene Alternativvorschläge unterbreitet, um an den Flugtests von 2019 teilnehmen zu können.

Ein Nachholen der Flug- und Bodenerprobung zu einem späteren Zeitpunkt würde der Gleichbehandlung aller Kandidaten widersprechen und sei keine Option, teilte Armasuisse darauf mit.

Das Angebot, für die Flug- und Bodenerprobungen im Juni 2019 neben einem Gripen-E-Testflugzeug einen voll einsatzbereiten Gripen C zur Verfügung zu stellen, sei von Armasuisse abgelehnt worden, so Saab. Der schwedische Hersteller weist darauf hin, dass auch andere Mitbewerber ihre Fähigkeiten auf bestehenden Plattformen demonstriert hätten, die sich von den zu liefernden Versionen unterschieden.

Im Evaluationsverfahren für ein neues Kampfflugzeug als Ersatz für die F/A-18 verbleiben nach dem Rückzug von Saab das Tarnkappenflugzeug F-35 von Lockheed Martin, die F/A-18 Super Hornet von Boeing, der Rafale des französischen Herstellers Dassault und das Airbus-Flugzeug Eurofighter. Sie haben sich in Payerne (VD) umfassenden Flugtests unterzogen. Den Typenentscheid wir der Bundesrat fällen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Sechs Milliarden Franken für neue Kampfjets abspielen. Laufzeit 04:59 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.05.2019.

Die Beschaffung von 22 Gripen-Kampfjets für 3.1 Milliarden Franken war in einer Volksabstimmung vom 18. Mai 2014 bereits einmal abgelehnt worden.

Diese Kampfjets stehen in der engeren Auswahl
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93 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Die RUAG hat z.B de Wartungsauftrag für den F-35 der Australier bekommen.
    Sprich das Knowhow ist vorhanden für die Wartung, das sollte auch berücksichtigt werden.
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  • Kommentar von Peter Wittwer  (wittwerpeter)
    S-400: Russisches Raketenabwehrsystem! Das ist das einzig richtige! Wir brauchen keine neuen Militärflugzeuge die im Kriegsfall ohne wenn und aber zum Absturz gebracht werden, durch deren Hersteller!!!
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  • Kommentar von Marco Ehmke  (MarcoEh)
    Freiheit gab es noch nie umsonst. Wie üblich bleiben gute Ideen für Alternativen aus, wenn man gegen Investitionen ins Militär ist. Ideologien von einer heilen Welt... ich beneide diese Menschen um ihren Realitätsfilter, anders kann ich es mir nicht erklären, wie man globale Tendenzen, Unruheherde, Gebiete die noch nie Frieden kannten, ignoriert. Grosse Teile dieser Welt kümmert sich weder um Demokratie oder Rechtstaatlichkeit wie wir sie verstehen, noch ist jeder Mensch „gut“ (leider)
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    1. Antwort von N. Schmid  (Schmid)
      Bis anhin hat noch kein einziger in dieser Kommentarspalten auch nur ein einziges potentielles Bedrohungsszenario erwähnt, wofür die Schweiz teure Tarnkappenkampfflugzeuge benötigt. Wieso können Sie nicht einmal ein einziges Szenario erwähnen? Fehlen Ihnen die Ideen? Und nein gegen Terrorismus kann man sie nicht verwenden. Das wäre etwa so, wie wenn man das Unkraut auf dem Balkon entfernen würde, in dem man den ganzen Balkon oder besser gleich das ganze Gebäude sprengt.
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