Grippewelle erfasst die Schweiz

Die Zahl der Grippefälle in der Schweiz hat sich in der vergangenen Woche drastisch erhöht. Besonders stark betroffen waren die Kantone Graubünden und Tessin.

Schüttelfrost und hohes Fieber – damit kämpfen derzeit zahlreiche Menschen. In der ersten Woche des Jahres 2013 meldeten die Schweizer Ärzte hochgerechnet 96 grippebedingte Konsultationen pro 100'000 Einwohner. Die Zahl hat sich gegenüber der Vorwoche verdoppelt, wie aus dem Meldesystem des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hervorgeht.
 
Der nationale Schwellenwert, gemäss dem von einer Epidemie gesprochen wird, liegt in der laufenden Saison 12/13 bei 69 Verdachtsfällen.
 
Besonders von der Grippewelle betroffen waren die Kantone Graubünden und Tessin mit 296 Konsultationen pro 100'000 Einwohner. Überdurchschnittlich oft erkrankten Personen im Alter zwischen 30 und 64 Jahren, wie aus der BAG-Statistik hervorgeht.