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Schweiz Im Dezember hatten 142'309 Menschen keine Arbeit

In der Schweiz waren im Dezember mehr Menschen ohne Arbeit als im Vormonat. Das Staatssekretariat für Wirtschaft beurteilt die Lage angesichts der Situation im Ausland trotzdem als «erfreulich gut».

Im Dezember ist die Arbeitslosenzahl in der Schweiz weiter gewachsen. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,1 auf 3,3 Prozent. Insgesamt waren 142'309 Personen arbeitslos gemeldet, 10'242 mehr als im November.

Gegenüber dem Dezember 2011 erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 8,9 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Die Zahl der Stellensuchenden stieg im Dezember um 6 Prozent.

Der Kanton mit der höchsten Arbeitslosenquote ist Neuenburg. Wie schon im November. Dort waren im Dezember 5,4 Prozent der Menschen ohne Arbeit. Am anderen Ende der Skala steht – ebenfalls wie im November – Obwalden mit 1,0 Prozent.

Jahresdurchschnitt bleibt unter 3 Prozent

Aufs ganze Jahr gesehen lag die Arbeitslosenquote bei durchschnittlich 2,9 Prozent, ein leichter Anstieg von 0,1 Prozentpunkten gegenüber 2011. Dennoch gehört 2012 gemäss Seco zu den drei besten Jahren des letzten Jahrzehnts.

Damit vermochte sich der Arbeitsmarkt trotz des schwierigen internationalen Umfelds erfreulich gut zu halten, bilanzierte das Seco. Der Anstieg des Jahresdurchschnitts zeigt aber dennoch eine Eintrübung.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Ruth Zahnd, Orange, Va USA
    "Made in China" Haben die Bundesräte und Befehlshaber in der Schweiz nichts von der USA gelernt. Wenn ihr die Firmen anfordert alle Produktionen in China zu anfertigen, weil es billiger sei. Arbeit in China ist billig. Produkte welche in China gemacht werden sind billig gezeichnet und bearbeitet. Stop mit dem Kaufen von chinesisch gemachten Produkte und macht diese wieder in der Schweiz so haben die Schweizer auch Arbeit. Die USA hat unheimliche viele Arbeitslose, warum? Geld Gier ist Trumpf.
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  • Kommentar von Vreni Müller, Chur
    ... und jährlich lassen sich fast 100'000 Leute nieder. Die PFZ ist schon eine tolle Sache. Bei 12Mio werden die Linken sagen, es sei ja schön in der Schweiz - es lebe Multikulti!
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    1. Antwort von A. Planta, Chur
      Es liegt eigentlich auf der Hand: Es sind vor Allem die Unternehmer, die billige Arbeitskräfte wollen.
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    2. Antwort von Alexander Moser, Interlaken
      @A. Planta: Es sind vor allem die linken der Sozialindustrie, die mehr "Klienten" wollen, die sie verwalten können! Wenn die Unternehmer "billige Arbeitskräfte" wollen finden sind es i.d.R. ungelernet Allrounder - und die finden sie auch in der CH. Wenn dann suchen sie Spezialisten - und die sind alles andere als "billig" - erscheinen dann aber auch nicht nach kurzem in der Arbeitslosenstatistik!
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  • Kommentar von Tobias Funk, Embrach
    Wandern sie doch aus, wenn ihnen die Politik in unserem Land nicht mehr gefällt. In unseren Nachbarländern haben sie mit 52 Jahren sicher mehr Chancen einen Job zu finden. Das was ihr hier betreibt ist jammern auf höchstem Niveau. "Mama, wieso gibt es nicht jeden Tag die Woche Kaviar?"
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