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Initiative zustande gekommen Verbot von Tabakwerbung kommt vors Volk

  • Die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» ist formell zustande gekommen.
  • Das Initiativkomitee, bestehend aus verschiedenen Gesundheitsorganisationen, hat bei der Bundeskanzlei genügend gültige Unterschriften eingereicht.
  • Die Initiative verlangt ein lückenloses Verbot für Tabakwerbung, die Kinder oder Jugendliche erreicht.
Video
Aus dem Archiv: Ständerat will Tabakwerbung einschränken
Aus 10vor10 vom 17.09.2019.
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Von den insgesamt 110'316 abgegebenen Unterschriften sind 109'969 gültig, wie die Bundeskanzlei nach der Prüfung mitteilte. Die Unterschriften wurden am 12. September eingereicht.

60 Prozent der Raucher beginnen minderjährig

Konkret verlangt die Initiative, dass Zigarettenwerbung auf Plakaten im öffentlichen Raum in der ganzen Schweiz verboten wird. «Kinder und Jugendliche sind besonders empfänglich für die in der Werbung vermittelten Traumwelten, die Coolness und den Erfolg», wurde Philippe Luchsinger, Präsident Hausärzte Schweiz, beim Einreichen der Unterschriften in einer Mitteilung des Komitees zitiert. Deshalb sei es wichtig, diese Altersgruppe vor der Werbung zu schützen.

Laut Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH beginnen rund 60 Prozent der Rauchenden als Minderjährige. Wenn vor dem 18. Altersjahr nicht mit dem Rauchen begonnen wurde, ist die Wahrscheinlichkeit gross, Nichtraucher zu bleiben.

Rückenwind vom Ständerat

Unterstützung erhielten die Initianten kürzlich vom Ständerat. Er verabschiedete in der Herbstsession ein Gesetz, das zusätzliche Werbeverbote für Zigaretten in der Presse und im Internet vorsieht. Heute gilt ein Werbeverbot für Tabak in Radio und Fernsehen. Untersagt ist auch Werbung für Tabakprodukte, die sich speziell an Jugendliche richtet.

Ein erster Anlauf für ein neues Tabakproduktegesetz scheiterte 2016 im Parlament. Bei einem zweiten Anlauf sah der Bundesrat zunächst auch Werbebeschränkungen vor. Nach Kritik in der Vernehmlassung strich er diese aber.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Nicola Harrison  (Nicola Harrison)
    Fortsetzung: der Nobelpreis 2019 wurde bereits 1931 an Otto Heinrich Warburg verliehen - aber dazu schweigt die Pharmaindustrie (Tabakindustrie), weil in jeder Hinsicht die Krebsindustrie (Pharmaindustrie) und die Chemotherapie zu den profitabelsten Unternehmen zählt.
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  • Kommentar von Nicola Harrison  (Nicola Harrison)
    Fortsetzung: Nur um mehr Kranke zu „produzieren“, ist so viel "Rauch" (Junk Food) notwendig, wie produzieren werden kann. Unabhängig davon, wie die Krankheit heißt, ist es wichtig, dass sie alle aus derselben Ursache stammen: den vielen sauren "Abfällen" im Körper. Alle sogenannten natürlichen Todesfälle sind nichts weiter als dieses Endpunkt...
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  • Kommentar von Nicola Harrison  (Nicola Harrison)
    Wir sprechen von einem Umsatz von einer Milliarde Dollar, und die großen Wirtschaftslobbys möchten nicht, dass dies beworben wird. Alles deutet darauf hin, dass die Pharmaindustrie und die Tabakindustrie (sowie Nahrungsmittelindustrie) eine Einheit bilden und dass es eine Verschwörung gibt, bei der sie sich gegenseitig helfen, den Profit zu fördern. Je mehr Menschen krank sind, desto höher sind die Gewinne.
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