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Schweiz Jeder fünfte Staatsanwalt des Bundes muss offenbar gehen

Bundesanwalt Michael Lauber hat einem Medienbericht zufolge weitreichende Personalentscheide getroffen. Die «Sonntagszeitung» berichtet, Lauber wolle die Arbeitsverträge von jedem fünften Staatsanwalt nicht verlängern. Der Zeitung zufolge ist Lauber nicht zufrieden mit ihren Leistungen.

Jeder fünfte Staatsanwalt des Bundes muss offenbar seinen Posten räumen. Bundesanwalt Michael Lauber will die Arbeitsverträge dieser Staatsanwälte für eine nächste Amtszeit von vier Jahren nicht mehr erneuern. Das berichtet die «Sonntagszeitung».

Zudem wolle er vier der 14 stellvertretenden Staatsanwälte zurückstufen. Der Grund seien mangelhafte Leistungen. Die Betroffenen seien diese Woche informiert worden.

Der Chef der Bundesanwaltschaft hat seit 2011 die Kompetenz, die Staatsanwälte des Bundes alle vier Jahre wiederzuwählen.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Vader, Luzern
    Mal schauen ob jetzt endlich gegen die Betreiber der NSA-Abhöranlagen in der Schweiz ein Strafverfahren eingeleitet wird.
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Herr Lauber, Sie haben ganz recht. Auch hier in Basel haben wir Staatsanwälte die die eigenen (Beamten) Schützen. Es ist zwar nicht so skandalös wie in Baselland wo es nur noch meldungen gibt die einem die Haare zu berge stehen lassen, doch wenn man gegen die Behörden inkl. Polizei vorgehen will, hat man keine Change, dass Verfahren wird eingestellt, obwohl man auch klare Beweise und Zeugen hat. Soviel zur Arbeit der Untersuchungsbeamten und Staatsanwälte...
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  • Kommentar von Urs Baumann, 4123 Allschwil
    ich denke Herr Lauber macht ein sehr gute und kompetente Arbeit, er nimmt die Verantwortung war, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Beyeler der menschlich und charakterlich unfähig war. Herr Lauber muss immer noch Altlasten von Beyeler aufräumen. Herr Lauber verdient Vertrauen
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