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Kampf gegen Virus So weit gehen die Kantone mit ihren Corona-Massnahmen

Verschiedene Kantone haben nach dem Anstieg der Fälle in den letzten Tagen ihre Massnahmen gegen das Virus verschärft.

Quelle: KantoneMaskenpflicht in EinkaufslädenBegrenzung MenschenansammlungenVerschärfte Ausweiskontrollen in Clubs und BarsTitel (~40pt)Untertitel (~28, mind. 25)Text mind. 25pt. Für Text-Hierarchien z.B. mit Schriftstärke oder grösseren Schriften Arbeiten.Hier ein mögliches Beispiel:Body Text (mind. 25pt)Legende (mind. 25pt)Überschrift (mind. 25pt)Beschriftung (~25pt)Covid-19-Massnahmen in den KantonenZHGEVSGRGLZGOWNWVDNEJUBSAGSGAIBLSZURBELUFRTGSHARSOTI

Maskenpflicht in Läden

BS: In Basel-Stadt gilt seit dem 24. August in Verkaufslokalen und Einkaufszentren eine Maskentragpflicht, wie der Regierungsrat aufgrund steigender Infektionszahlen beschlossen hat.

FR: In Läden und Geschäften müssen alle eine Maske tragen. Das gilt einerseits für Kundinnen und Kunden, andererseits auch für das Verkaufspersonal, sofern es nicht durch eine Scheibe oder ähnliche Vorrichtung geschützt ist.

GE: Seit Ende Juli gilt eine Maskenpflicht in allen Geschäften des Kantons. Zudem müssen sich Kunden vor dem Betreten eines Geschäfts die Hände desinfizieren.

JU: Im Kanton Jura müssen seit Anfang Juli beim Einkaufen Schutzmasken getragen werden. Das Maskenobligatorium gilt vorerst für zwei Monate. Die Pflicht, eine Maske zu tragen, gilt in Läden ab einem Alter von 12 Jahren.

NE: Seit dem 21. August ist auch in Neuenburg eine Maske Pflicht in Läden. Wie in der Waadt sind aber kleine Läden, in welche sich nicht mehr als zehn Personen aufhalten können, ausgenommen.

SO: Ab dem 3. September gilt auch im Kanton Solothurn für jene eine Maskenpflicht, die ein Geschäft oder ein Einkaufszentrum betreten möchten. Ausnahmen gelten für Wochenmärkte und Kioske, weil sich die Kundschaft hier im Freien aufhält. Kinder müssen erst nach ihrem 12. Geburtstag eine Maske tragen. Verkaufspersonal darf dann ohne Maske die Kundschaft bedienen, wenn es eine Plexiglasscheibe hat.

VD: Auch der Kanton Waadt kennt seit dem 8. Juli eine Maskentragpflicht in Geschäften. Allerdings nur dort, wo sich mehr als zehn Personen gleichzeitig aufhalten.

Video
Maskenpflicht in Läden im Kanton Zürich
Aus 10vor10 vom 24.08.2020.
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ZH: Seit dem 27. August gilt in allen Innenräumen von Einkaufsläden, Einkaufszentren und Märkten eine Maskenpflicht, nicht aber in Bahnhöfen und dem Flughafen Zürich. Der Zürcher Regierungsrat führt diese verschärften Regeln bis vorläufig Ende September ein.

Verschärfungen für Clubs, Bars und Restaurants

Registrierung in Restaurant.
Legende: Keystone

AG, BL, BS und SO: Im Innenraum von Restaurants und an Veranstaltungen sind nur noch 100 Gäste zugelassen, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können und keine Maskenpflicht vorgesehen ist. Diese Massnahmen sind seit dem 9. Juli in Kraft und gelten im Kanton Basel-Stadt bis Ende Jahr. Solothurn und Aargau verlängern die 100er-Regel bis Ende September. In Basel-Landschaft dauern die Massnahmen bis Ende August.

Die Begrenzung von 300 auf 100 Gäste gilt für Restaurants und Bars sowie öffentliche und private Veranstaltungen, die sich lediglich auf das Erfassen von Kontaktdaten beschränken und bei denen weder die Abstandsregeln eingehalten werden können, noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen zur Anwendung kommen. Mehrere räumlich getrennte Gästebereiche mit je 100 Personen sind aber möglich.

BE: Seit dem 10. Juli müssen sich im Kanton Bern Besucherinnen und Besucher anhand eines amtlichen Ausweises kontrollieren lassen. Der Regierungsrat verpflichtet die Club- und Barbetreiber zudem, die Handynummern und E-Mail-Adressen der Gäste zu erheben.

FR: Das Servicepersonal in Restaurants und Bars muss eine Maske tragen. Die Gäste sind davon nicht betroffen. Betreiber von Bars und Diskotheken müssen zudem von den Besuchern einen beglaubigten Ausweis und eine Mobiltelefonnummer verlangen.

GE: Seit dem 18. August müssen Restaurants in im Kanton Genf pro Tisch oder Gruppe mindestens einen Kontakt sicherstellen.

LU: Seit dem 17. Juli sind in Luzerner Restaurants, Clubs und Bars noch maximal 100 Personen erlaubt.

NE: In Neuenburg gilt eine Obergrenze von 100 Personen in Clubs und Discos.

SH: Auch in Schaffhauser Bars und Clubs gilt seit dem 10. Juli eine Ausweiskontrolle. Die Betreiber sind für die korrekte Angabe der Kontaktdaten verantwortlich.

TI: Das Servicepersonal in Gaststätten muss Gesichtsmasken tragen. Lokale, in denen vor allem im Stehen konsumiert wird (Clubs, Diskotheken und Tanzlokale), dürfen maximal 100 Gäste während eines Abends ab 18 Uhr einlassen. Die persönlichen Daten der Gäste müssen erfasst werden.

TG: Der Kanton Thurgau führte ebenfalls eine Ausweispflicht in Bars und Clubs ein. Seit dem 14. August sind Betreiber verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste zu erfassen und anhand eines Ausweises zu verifizieren. Nach 14 Tagen müssen die Daten wieder gelöscht werden. Die Regelung gilt bis am 30. November 2020.

VS: Auch im Wallis dürfen in Bars und Diskotheken nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig anwesend sein. Die Betreiber müssen die Kontaktdaten der Besucher sowie deren Ausweise erfassen und mit einem Kontrollanruf die Telefonnummer überprüfen.

ZH: Seit dem 27. August müssen Restaurants die Kontaktdaten ihrer Gäste erfassen. In Innenräumen von Restaurants, Bars und Clubs dürfen gleichzeitig höchstens 100 Personen anwesend sein. Bei einem zusätzlich vorhandenen und klar abgegrenzten Aussenbereich dürfen im gesamten Betrieb gleichzeitig höchstens 300 Personen anwesend sein. Besucherinnen und Besucher müssen einen Ausweis vorzeigen und ihre Handynummer überprüfen lassen.

Begrenzungen von Versammlungen

Polizist auf einem Platz.
Legende: SRF

FR: Die Kantonsregierung hat die Teilnehmerzahl an nicht-politischen und nicht-kommerziellen Anlässen auf 300 begrenzt. Ausnahmen können bei den Oberämtern beantragt werden. Religiöse Feiern – insbesondere Beerdigungen – müssen mit einem besonderen Schutzkonzept durchgeführt werden.

GE: Öffentliche Veranstaltungen bis 1000 Personen müssen neu Sektoren mit nur noch 100 statt 300 Gästen bilden, um die Rückverfolgung der Kontakte zu erleichtern. Für Familienfeste und Privatpartys gilt eine maximale Gästezahl von 100 Personen inklusive registrierter Kontaktdaten. Zudem bleiben Clubs und Discos mindestens bis zum 10. September geschlossen.

LU: An öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit über 100 Besucherinnen und Besuchern, an denen das Einhalten der Schutzmassnahmen nicht möglich ist, muss eine Unterteilung in Sektoren mit maximal 100 Personen erfolgen. Die Kontaktdaten sind pro Sektor zu erheben.

TI: Versammlungen von mehr als 30 Personen im öffentlichen Raum sind verboten und die Distanzregeln müssen auch bei weniger Personen eingehalten werden. Die Massnahmen sind bis zum 7. September verlängert worden.

ZG: Im Kanton Zug gelten seit Samstag, 22. August, strengere Coronavorschriften für Veranstaltungen. Anlässe ab 100 Personen dürfen nur noch dann durchgeführt werden, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann oder Masken getragen werden, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte.

Bisher galt im Kanton Zug, dass Veranstaltungen bis 300 Personen auch ohne Mindestabstand und Schutzmasken stattfinden konnten, wenn dafür einzelne Sektoren mit Kontaktdatenerhebung gebildet wurden. Es werde in der angespannten epidemiologischen Lage nun noch stärker auf die Umsetzung von wirksamen Schutzmassnahmen gesetzt, heisst es.

ZH: Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bleiben bis Ende September verboten. Ab Oktober sind sie unter strengen Bedingungen und mit Bewilligung des Kantons wieder möglich. Ein Anlass wird nur bewilligt werden, wenn die epidemiologische Situation es erlaubt und das Contact Tracing gewährleistet werden kann.

Zudem braucht es bei Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen Unterteilungen in Sektoren von maximal 300 Teilnehmenden, sofern Kontaktdaten erhoben werden müssen. Kontaktdaten müssen erhoben werden, wenn während einer bestimmten Dauer weder der erforderliche Abstand eingehalten werden kann, noch Schutzmassnahmen ergriffen werden können. Kundgebungen sind nur mit Maske erlaubt.

SRF4 News, 26.8.2020, 10 Uhr;

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38 Kommentare

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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Aber bei der Bekämpfung gehts es ja angeblich um unsere Gesundheit. Aber ist gerade auch Essen zu haben nicht ein Recht oder einen Teil unserer Gesundheit. Ich bin nicht Experte aber sollten wir uns nicht damit abfinden das wir nicht ewig Leben. Der Bundesrat musste Anfangs Jahr entscheiden und das hat er auch , was in Ordnung ist. Aber sollten wir nicht langsam aber sicher uns damit abfinden das wir mit dem Virus Leben müssen und das es dadurch mehr tote geben wird.
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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Massnahmen hier Massnahmen da aber eigentlich kämpfen wir gegen etwas das wir garnicht bekämpfen sollten. Wenn wir uns dem Virus öffnen wären schön x Millionen Menschen immunisiert und somit gestärkt. Und die Welt hätte nicht Billionen Geld verschwendet. Weil durch dieses Virus wurden x Menschen die Lebensgrundlagen genommen, und diese haben jetzt keine arbeit mehr und somit nichts zuEssen und somit sind sie dem Hunger tot ausgesetzt.
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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    In Genf hat es zurzeit überdurchschnittlich viele Ansteckungen, aber es gibt keine Meldepflicht für Club und Bar Besucher. Masken Pflicht, in Geschäften nütz nicht viel, wenn die gleichen Personen sich am Abend in Clubs und Bars begeben, oder wilde Partys feiern
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