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Schweiz Kaum Sicherheitsprobleme am WEF

Die Bündner Behörden sind zufrieden mit dem Verlauf des Weltwirtschaftsforums (WEF). Grössere Sicherheitsprobleme habe es nicht gegeben, auch die beiden Protestveranstaltungen seien friedlich verlaufen.

Polizist mit Waffe im Anschlag kontrolliert Verkehr
Legende: Die Sicherheitsverantwortlichen am WEF zeigen sich zufrieden mit dem diesjährigen Verlauf der Veranstaltung. Keystone

Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist ohne gravierende Zwischenfälle oder Unfälle zu Ende gegangen. Es habe im Zusammenhang mit dem WEF keine Verhaftungen gegeben, sagte Walter Schlegel, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden und Leiter des WEF-Einsatzes, an einer Medienkonferenz. Die beiden Protestveranstaltungen vom Freitag und Samstag seien problemlos verlaufen.

Sicherheitszone ausgeweitet

Die Sicherheitsvorkehrungen seien nicht grösser gewesen als im letzten Jahr. Und dies, obwohl die Sicherheitszone in diesem Jahr um das neu eröffnete Hotel Intercontinental erweitert worden war.

Für die Sicherheit der WEF-Teilnehmer waren total 3000 Angehörige der Schweizer Armee sowie Polizeikräfte aus mehreren Kantonen besorgt. Der Bündner Regierungsrat Christian Rathgeb zog eine «sehr positive WEF-Bilanz».

Helikopter streift Sicherheitszone

Die Armee kann ihre Angehörigen nun aus Davos abziehen. Die Luftwaffe verzeichnete laut dem Führungsstab der Armee in der ganzen Woche eine einzige Regelwidrigkeit: Ein Helikopter im Landeanflug geriet an den Rand der Sperrzone.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Lucas Kunz, Sallneck
    Man rechne: die Sicherung des Auftritts der Rechtsnationalen mit ihrem Sünneli und Gejodel auf dem Bundesplatz in Bern soll alleine für nur einen Tag über eine Million gekostet haben. Da sind aber noch keine Düsenjets herumgeflogen, die rund 30'000 CHF pro Stunde verbraten. 3000 Soldaten waren im Einsatz .... und da will man weismachen, die Unkosten für das Militär beliefen sich nur auf 1,5 Millionen?
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  • Kommentar von P. Bürger, Schweiz
    Gerne würde ich die entstandenen & ausgewiesenen Kosten von 1.5 Mio. für den Armeeeinsatz verifiziert wissen. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Betrag um ein Mehrfaches überschritten worden ist. Weshalb will man hier die dringend nötige Transparenz nicht schaffen? Die Armee hat an diesem privaten Event NICHTS verloren! Es gehört NICHT zu ihrer Aufgabe, solche Anlässe zu schützen! Müssten die Veranstalter die Sicherheitskosten tragen & verantworten, so würde dieses WEF wohl anders aussehen.
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  • Kommentar von Max Sommer, Wallisellen
    3000 Polizisten und Soldaten, die nicht gebraucht wurden. Dabei ist das WEF doch eines der grösseren Argumente, wieso das Militär so viele Leute braucht - für "zivile Einsätze". Wie wird sich die Armee in diesem Jahr rechtfertigen? Man darf gespannt sein auf weitere Märchen.
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