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Kind als Karriere-Killer
Aus Tagesschau vom 04.11.2019.
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Kind als Karrierebremse? Viele Frauen fürchten berufliche Konsequenzen nach erstem Kind

  • Rund 70 Prozent der Frauen fürchten sich vor der Geburt ihres ersten Kindes vor negativen Auswirkungen auf ihre berufliche Karriere.
  • Besonders gross ist diese Befürchtung bei Frauen mit höheren Bildungsabschlüssen.
  • Das zeigen erste Ergebnisse aus der Erhebung zu Familien und Generationen des Bundes.

Die Ergebnisse der BFS-Erhebung zeigen, dass rund 30 Prozent der Akademikerinnen kinderlos bleiben. Das sind mehr als Frauen mit tieferen Bildungsabschlüssen. Drei Viertel der Frauen mit Tertiärabschluss befürchten, die Geburt eines Kindes würde sich negativ auf ihre berufliche Karriere auswirken. Bei Frauen mit tieferem Bildungsstand ist dieser Anteil mit 62 Prozent deutlich geringer.

Mütter leisten meiste Hausarbeit

Zudem zeigt die Erhebung, dass in rund zwei Dritteln der Haushalte mit Kindern die Hausarbeit hauptsächlich von Müttern erledigt wird. Nur in 5 Prozent der Schweizer Haushalte mit Kindern sind die Väter dafür zuständig.

Im Jahr 2013 war in rund 74 Prozent der Haushalte die Hausarbeit in erster Linie von den Frauen erledigt worden. 2018 lag der Anteil immer noch bei 69 Prozent. Vor allem das Putzen und das Zubereiten der Mahlzeiten ist laut BFS eine Frauendomäne.

Zwei Drittel der Haushalte mit Kindern unter 13 Jahren greifen auf familienergänzende Kinderbetreuung zurück. Am häufigsten auf Hilfe aus dem Umfeld, insbesondere der Grosseltern.

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39 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Münz  (Fritz Münz)
    So gesehen ist der wichtigste Karriereschritt einer Frau das Daten eines Mannes, der den grösseren Teil der Kinderbetreuung/Hausarbeit übernimmt. Da muss manch eine Dame das evolutionäre Beuteschema ablegen
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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Oh du meine Güte! Ich habe meinen Eltern die Karriere versaut. Wie kann ich das nur wieder gut machen?
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  • Kommentar von Heidy Rüegg  (heidy70)
    Danke chrischi1, das ist die beste Antwort auf diesen Artikel. Mutter sein ist das Grösste was es auf der Welt gibt. Da kommt kein Manager dagegen an. Ich war leider Allein- Erzieherin, aber ich habe eine wundervolle Tochter, 3 Enkelkinder, und 1 Urenkel, dank dem, dass meine Tochter für ihre Kinder den Beruf aufgab. KV mit 4 Sprachen. Frauen die nicht auf Kariere verzichten wollen, sollten keine Kinder haben. Der Papa ist auch sehr wichtig, aber die Mutter ist das Allerwichtigste im Leben.
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    1. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      ........Mutter sein ist das Grösste was es auf der Welt gibt...... Mit dieser Äusserung bin ich nicht einverstanden. NUR, wenn jemand Mutter werden will, soll sie das Grösste daraus machen und für ihre Kinder dasein. Auch eine Karriere kann das Grösste sein. Beides lässt sich meiner Ansicht nach nicht miteinander vereinbahren. Entweder leidet das Kind darunter oder die Karriere, aber grundsätzlich kann beides das Grösste sein!
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