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Schweiz Kroaten und Montenegriner dürfen wieder Waffen kaufen

Der Bundesrat hebt das bisherige Waffenverbot für Staatsangehörige von Kroatien und Montenegro auf.

Der Bundesrat ist überzeugt, dass es nicht mehr gerechtfertigt ist, Kroaten und Montenegriner auf der Waffenverbotsliste zu lassen. Er hat deshalb das Waffenverbot für Staatsangehörige dieser beiden Länder aufgehoben.

Keine Schweizer Waffen in Konflikten

Angehörigen bestimmter Staaten darf von Gesetzes wegen der Erwerb und der Besitz von Waffen verboten werden. Laut Waffenverordnung gilt dies aktuell für Bürger von Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, der Türkei, Sri Lanka, Algerien und Albanien.

Die Aufnahme eines Staates auf die Länderliste hat zum Ziel, dass Konflikte im Ausland nicht durch Schweizer Waffen unterstützt werden. Zudem soll der Gefahr gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Konfliktparteien in der Schweiz entgegengewirkt werden.

Kroatien und Montenegro figurieren ab 15. März nicht mehr auf der Waffenverbotsliste, wie der Bundesrat mitteilte. Die bislang angewendeten Kriterien für ein entsprechendes Verbot blieben zwar dieselben, die beiden Länder erfüllten diese jedoch nicht mehr. Weitere Gründe nannte die Regierung nicht.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von S,Manz, St. Gallen
    Dass das Gewaltpotential und die Gewaltbereitschaft bei Bürgern aus Südosteuropa kann man schon an der Verbrechensstatistik sehen. Gewalt gegen Leib und Leben ist dort keine Seltenheit. Daher verstehe ich es nicht, dass man gerade diesen Bürgern einen Waffenerwerb ermöglicht und zugleich den Schweizer Bürgern das Recht stetig einschränkt. Wir müssen Verbrecherbanden nicht auch noch bestens ausrüsten, damit diese noch effektiver morden und ausrauben können.
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  • Kommentar von Markus Mathis, Wiesendangen
    Ich halte diese Massnahme für verfrüht. Noch müssen diese Staaten ihre längerfristige Stabilität beweisen. Montenegro hat definitiv immer noch grosse Probleme mit dem organisierten Verbrechen (v.a. Schmuggel), und die Roma werden nach wie vor unterdrückt.
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  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Dem Bundesrat ist nicht mehr zu helfen. Es ist doch die Absicht des BR, die Waffen in der Schweiz zu reduzieren und da folgt ein solche Beschluss. Diese Politiker haben die Übersicht und das logische Denken nach dem 9. Feb. komplett verloren. Es nützt der Schweiz nichts, wenn von der verantwortlichen Bundesrätin - wie letzten Sonntagabend - bemerkt wird: "Wird haben die Ängste der Bevölkerung zu wenig ernst genommen".
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