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Schweiz Leuthard: «Strategie des Bundesrates hat sich bewahrheitet»

Der Entscheid, das AKW Mühleberg 2019 vom Netz zu nehmen, ist gemäss Energieministerin Leuthard «nachvollziehbar». Sicherheit gehe über alles.

Legende: Video Bundesrätin Leuthard zur AKW-Strategie («Tagesschau») abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.11.2013.

Bundesrätin Doris Leuthard äusserte sich erstmals zur beschlossenen Stilllegung des AKW Mühleberg. Sie nehme den Entscheid des Unternehmens zur Kenntnis: «Insofern gehen wir jetzt daran, die Stillegung und die Entsorgung zusammen mit dem Unternehmen, mit dem Ensi, mit den Akteuren aufzugleisen und zu begleiten.»

Die Energieministerin wies am Rande eines Wirtschaftstreffens darauf hin, dass weder Bundesrat noch Gesetzgebung eine Laufzeitbeschränkung vorsähen. «Aber wenn die Sicherheitsbedingungen nicht erfüllt sind, ist auch klar, dass man ohne Investitionen nicht am Netz bleiben darf.»

Wie steht es um das älteste AKW der Welt?

Über eine Signalwirkung mag Leuthard nicht spekulieren. Sicherheit sei keine Frage des Alters: «Das AKW Beznau mag zwar alt sein, aber es ist sehr sicher. Wenn man stetig investiert, ist das das Beste für das Land. Sicherheit geht über alles.»

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Doris Leuthard hatte immer schon eine spezielle Beziehung zur Stromlobby, schliesslich sass sie, bevor sie Bundesrätin wurde, ziemmlich lange im Verwaltungsrat der Laufenburger Stromlobby. Was sich aber an der Strategie des Bundesrates bewahrheitet haben soll, ist mir beim Durchlesen des Beitrages trotzdem schleierhaft geblieben. Aber sonst ist sie doch eine kleine, nette und hübsche Frau, und denen fällt bekanntlicherweise fast alles immer etwas einfacher. Zumindest, wenn sie smart genug sind.
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  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    AKW Mühleberg 2019 vom Netz und die fehlende Energie wird aus AKW's in Frankreich bezogen. Mit der Zunahme der Bevölkerung (Migration, usw.) und dem Wohlstand glauben nur die Idealisten an etwas anderes.
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  • Kommentar von M. Keller, Thurgau
    Ein Unternehmen nimmt FREIWILLIG ein AKW vom Netz. Frau Bundesrätin sieht es als persönlichen Erfolg. Dabei bewahrheitet sich die Strategie des Bundesrates im negativen Sinn: 1. immernoch keine Lösung für den rad. Abfall 2. kein rechtzeitiger Ersatz zum AKW (Abhängigkeit zur EU schon proklameirt) 3. die Strategie des BR setzt auf "Selbstverantwortung der Industrie" statt auf konkreten Massnahmen... Warum gibt es kein Hinterfragen dieser bundesrätlichen Selbstbeweihräucherung?
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