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Lockerung des Wolfschutzes? 65'000 Unterschriften gegen revidiertes Jagdgesetz

  • Das Volk kann entscheiden, ob der Schutz des Wolfes gelockert werden soll.
  • Naturschutzorganisationen haben am Montag 65'000 beglaubigte Unterschriften für ein Referendum bei der Bundeskanzlei eingereicht.
  • Im Parlament hatten sich die Interessen von Jägern und Bauern durchgesetzt.
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Aus dem Archiv: Jagdgesetz soll gelockert werden
Aus Tagesschau vom 19.09.2019.
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Insgesamt seien sogar 100'000 Unterschriften eingegangen, heisst es in einer Mitteilung der Organisationen. Das revidierte Jagdgesetz sieht vor, dass Wölfe zur Bestandesregulierung erschossen werden dürfen, ohne dass sie Schaden angerichtet haben und dass zuvor Schutzmassnahmen ergriffen werden mussten.

Bald auch Luchs und Biber betroffen?

Auch in Jagdbanngebieten – neu Wildtierschutzgebiete genannt – wären Wölfe nicht sicher. Der Bundesrat könnte auch weitere geschützte Arten zur Bestandesregulierung freigeben, darunter Biber, Luchs oder Höckerschwan.

Zum Referendumskomitee gehören Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, die Gruppe Wolf Schweiz sowie zooschweiz. SP und Grüne bekämpfen das Gesetz ebenfalls. Die Gegner haben auch Zweifel, dass das Gesetz mit internationalem Recht vereinbar ist.

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Walker  (Guido Walker)
    Ich finde das Jagdgesetz fortschrittlich, weil es die Kulturlandschaft schützt. Es zeigt sich immer mehr, dass auch Überpopulationen von geschützten Arten zu Schäden an Natur- und Kulturlandschaft führen. Das Gesetz gibt den Kantonen die nötige Kompetenz, diese Schäden mit gezielten Massnahmen zu minimieren. Das Gesetz soll das Nebeneinander von wilder und gepflegter Natur ermöglichen und sichert somit die Landwirtschafts- und Tourismusgebiete. Sicherheit geht vor, besonders in alpinen Gebieten
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    1. Antwort von daniel wismer  (yakman)
      Herr Walker ich kaufe Ihnen dies nicht ab ! Ihnen und ihrem Verein " Für einen Kanton Wallis ohne Grossraubtiere" geht es einzig und allein um die Ausrottung von Wolf ,Luchs, Bär und Goldschakal. Sogar den letzten 4-5 Luchse die es im Wallis noch gibt, wollen Sie an den Kragen. Dass man Wölfe bereits jetzt schon regulieren kann, zeigt der Kt. Graubünden. Das revidierte Jagdgesetz sprich Ausrottungsgesetz ist überflüssig und daher ganz klar abzulehnen !
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    2. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Bei allem nötigen Respekt Herr Walker, dieses Gesetzt hätte Platz gehabt im letzten Jahrhundert. Wer schadet der Natur mehr? Z.B. ein Wolf oder der Mensch? Es sterben z.B. mehr Tiere durch schlechte Aufsicht als durch den Wolf. Die Chance in der Schweiz als Mensch von einem Wolf oder Bären getötet zu werden ist massiv kleiner als Überfahren oder erschossen zu werden. Wer schütz den die Natur vor uns Menschen?
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  • Kommentar von Hans-Peter Grüter  (HP Grueter)
    ARTENSCHUTZ
    Es geht ja nicht explzit um den Wolf. Es geht auch um Biber, Luchs und andere Tiere die Schaden anrichten oder könnten. Also vom Mensch aus gesehen.
    Darum find ich gut, dass jetzt 2020 über diese Lockerung des Artenschutzes abgestimmt wird. Unser Parlament vor den NR&SR-Wahlen im Herbst 2019 hat ja schon sehr speziell gedacht.
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    1. Antwort von daniel wismer  (yakman)
      Herr Grüter , Ursache dieses verkappten Ausrottungsgesetzes war und ist der Wolf. Ziel der Initianten ( bitte beachten aus welchen Kreisen diese stammen ) ist die Ausrottung von Meister Isegrim und Co . Der Mensch fährt den ganzen Planeten an die Wand, zeigt dann aber mit dem goldenen Moralfinger auf die Wildtiere wenn sie Schaden anrichten ...
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    2. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      An Herr Grüter: Die Schäden die Tiere an der Natur verursachen sind massiv kleiner als die Schäden die wir Menschen in der Natur verursachen. Es braucht ein Gesetz das uns Menschen in der Natur einschränkt nicht die Tiere.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Mein Nachbar ist ein leidenschaftlicher Jäger. ich weiss zwar nicht, wie er heute denkt. Vor einigen Jahren sah ich hinter seinem Haus zwei geschossene Füchse an den Beinen aufgehängt ausbluten. Da er eigenwillige Mann nicht auf mich und auch nicht auf Behörden hört, rief ich die Polizei. Diese befahl dem Schützen, die Füchse anderweitig zu platzieren.
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    1. Antwort von Guido Walker  (Guido Walker)
      Genau deshalb JA zum revidierten Jagdgesetz: weil die Jagd den Überbestand reguliert und keine Ausrottung erlaubt. Das Ausweiden von Tieren muss nach strengen Regeln erfolgen
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    2. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Wenn unsere Vorfahren die Natur nicht massiv eingeschränkt hätten und nicht fast jedes Raubtier in der Schweiz ausgerottet hätten bräuchten wir keine Jäger. Man muss die Natur vor uns Menschen schützen nicht vor den Tieren. Kein Tier rottete bisher so viele andere Tiere aus wie der Mensch.
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