Zum Inhalt springen

Mehr Tote bei Zweiradunfällen 230 Personen im Strassenverkehr ums Leben gekommen

Legende: Video Abwärtstrend bei Verkehrstoten abspielen. Laufzeit 0:24 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 13.03.2018.
  • Im Strassenverkehr sind letztes Jahr 230 Personen ums Leben gekommen, 14 mehr als 2016.
  • Mehr Tote gab es vor allem bei Zweiradunfällen.
  • Im langjährigen Trend gehen die Unfallzahlen aber weiter zurück.

2013 waren auf Schweizer Strassen noch 39 Personen mehr getötet worden als 2017. Wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilte, entwickeln sich die Zahlen auch bei den Schwerverletzten im langjährigen Vergleich rückläufig: von 4129 im Jahr 2013 auf noch 3654 im letzten Jahr.

Mehr Tote bei Zweirad-Unfällen

Die Zunahme der Verkehrstoten gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf Unfälle mit Zweirädern zurückzuführen. Die Zahl der tödlich verunglückten Motorradlenker erhöhte sich um 8 auf 51, jene der getöteten Fahrradfahrer um 6 auf 30.

Bei den E-Bike-Fahrern ging die Zahl der Todesopfer zwar leicht von 9 auf 7 zurück. Die Zahl der Schwerverletzten stieg jedoch erneut markant an, und zwar von 201 auf 224 Personen.

Zahl der getöteten Fussgänger weiter rückläufig

Bei Unfällen mit Personenwagen verloren letztes Jahr 78 Personen ihr Leben, 3 mehr als im Vorjahr. Schwer verletzt wurden 781 PW-Insassen, 91 weniger als 2016.

Die Zahl der verunfallten Fussgänger nahm im Vergleich zu 2016 erneut ab. 2017 verloren 47 Fussgänger ihr Leben, und 577 wurden schwer verletzt.

Als auffällig bezeichnet das Astra, dass sich 2017 mehr tödliche Unfälle auf Fussgängerstreifen ereigneten. Von den 20 auf einem Fussgängerstreifen Getöteten waren zudem drei Viertel Senioren.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Reto Jorns (rjo)
    Fussgänger und Velofahrer sollten ein Smartphone/ Kopfhörerverbot erhalten, dann würden sie den Verkehr auch wieder wahrnehmen. Nebenbei sollte wieder mehr Respekt und Anpassung von jedem einzelnen Verkehrsteilnehmer zu Tage gelegt werden und das egoistische "jetzt komme ich" bei Seite gelegt werden. LKW, Busse und andere grosse Fahrzeuge brauchen nun mal Platz, was den meisten leider nicht bewusst ist durch die "Egooptik".
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Mit der Via Sicura wurden nur die Motorfahrzeugfuehrer an die Kandarre genommen. Die Veolofahrer konnten mit den gleichen oder kaum spuerbar erhoehten Buesschen ihr Leben weiter gefaehrden. Und anstatt dass die Politiker endlich auch die Velofahrer kandarieren, lassen sie die Motorfahrzeugfuehrer wieder rasen....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von H. Svec (H.S.)
    Man könnte auch Unfälle im Haushalt aufzählen und dann eine Helmpflicht zuhause fordern. Ab und zu passiert halt was irgendwo...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen