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Schweiz Mehr Zeit für die Suche nach einem Tiefenlager

Die Nagra erhält länger Zeit, das nächste Programm zur Entsorgung von Atomabfällen aus AKW einzureichen. Der Bund hat den Termin um drei Jahre verschoben.

Wohin mit dem strahlenden Abfall? Mit dieser Frage beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). 40 Jahre nach deren Gründung gibt es immer noch keinen Standortentscheid.

Und darauf muss die Schweiz mindestens bis 2016 warten. Der Bund verschiebt den Termin um weitere drei Jahre, weil Entscheide zum Programm von 2008 noch ausstehen.

Transportbehälter für verbrauchte Brennelemente.
Legende: Transportbehälter für verbrauchte Brennelemente. Nagra

Mit der Verschiebung werden das Entsorgungsprogramm und die nächste Schätzung über die Stilllegungs- und Entsorgungskosten, die ebenfalls für 2016 vorgesehen ist, gleichzeitig vorliegen, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilte. Das erleichtere die Überprüfung.

Die Entsorgungspflichtigen – das sind unter anderen die in der Nagra organisierten AKW-Betreiber – müssen nach Gesetz alle fünf Jahre ihr Entsorgungsprogramm vorlegen. Darin zeigen sie auf, wie sie bei der Entsorgung des Atommülls – von der Planung bis zum Verschluss eines Tiefenlagers - vorgehen wollen, wie viel Abfall zu erwarten ist und wie die Entsorgung finanziert wird.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    Die "Entsorgungspflichtigen" schieben das Problem weiter vor sich hin ähnlich einem riesigen Schuldenberg, welches zur Entsorgung den zukünftigen Generationen überlassen wird. Unsere Zivilisation handelt gegenüber den zukünftigen Generationen unglaublich verantwortungslos.
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    1. Antwort von Rudolf R. Blaser, Aeschi
      Tragik,Unverantwortungslosigkeit+Gleichgültigkeit wird erstGANZoffenbar, wenn man bedenkt, dass wir erst die hundertste Generation wären, welche den Nachlass betreut, hätten uns die Römer solchen Müll hinerlassen. Besonders in der CH leben wir in einer nahezu sicheren Welt – abgesehen von GAU. DIESER IST ABER SO SICHER WIE 6ER IM LOTTO. Diese missratene+misslungene Technologie mutiert alles Lebendige dieser vollkommenen Schöpfung und hat deshalb ihren Ursprung direkt in der Hölle.
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  • Kommentar von R.Käser, Zürich
    Am besten Lagert man das Zeugs im Kopf der AKW Beführworter damit die auch mal hell strahlen. Vor dem Haus brauche ich zuerst einen Oelabscheider bevor ich ein Auto parkieren kann. Bei einem AKW kann der Mist mal produziert werden und unsere nachfolgenden Generationen werden das Zeug dann gerne auf Ihre Kosten verräumen. Ja.... müssten Politiker Ihren Mist selber ausbaden, dann wäre die Welt viel besser!
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    1. Antwort von Rudolf R. Blaser, lAeschi
      Das ist noch gar nichts! Ich muss nächstens 5 FUNKTIONSTÜCHTIGE Ölbrenner meiner Häuser ersetzen, weil diese 10mg/m3 zuviel Stickoxyd produzieren. Dies mit Verfügung + unter Strafandrohung von Behörden, welche dagegen auf ihrem Kantonsgebiet erlauben, Müll zu produzieren welcher von den nachfolgenden 55'000 Generationen verwaltet werden muss + mich stündlich an Hab und Gut + Leib + Leben bedroht. Bin Willkür hilflos ausgeliefert + Coup Tschanun liegt - wegen Erziehung - nicht drin.
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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Alles fliesst. N.ges.Menschenverstand normalerw.von oben nach unten.In weiteren 40JwirdNagra zumErgebnis gelangen,dass esUnsinn sei,zuoberst auf demHaufen einTiefenlager zu bauen,aufBreitengraden woEiszeiten auftraten,welche alles pulverisieren+die unterenAnrainer in vielleicht200'000J-wenn wir uns alle schon längst auf demFlug befinden-in allen4Himmelsrichtungen gefährdet,bzw.EU unbewohnbar macht.SNB soll ½ CHin Mali kaufen,dort Lager einrichten+durchWK Soldaten bewachen lassen.
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