Mehr Zeit für EU-Fragen? De Watteville geht in Teilpension

Jacques de Watteville, Staatssekretär für internationale Finanzfragen geht Ende Juni in Pension. Er behält aber das Mandat als Chefunterhändler für die EU-Dossiers.

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Bildlegende: Jacques de Watteville wurde im Juni 2015 vom Bundesrat zum Chefunterhändler in den Verhandlungen mit der EU ernannt. Keystone

Jacques de Watteville, Chef des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF), hört per Ende Juni 2016 auf und geht in Pension. Dies teilt der Bundesrat mit. Seine Funktion als Chefunterhändler für die Verhandlungen mit der Europäischen Union werde der dannzumal 65-Jährige aber über die Pensionierung hinaus beibehalten.

De Watteville bleibe dafür verantwortlich, «die Verhandlungen zu koordinieren und basierend auf der Strategie des Bundesrates ein Gesamtergebnis zu erzielen», schreibt der Bundesrat. Damit war er im Juni vergangenen Jahres beauftragt worden; seit August ist er neben seiner Arbeit als SIF-Chef offiziell im Amt.

Nachfolge noch nicht geregelt

Über die Nachfolge von de Watteville im Seco ist noch nichts bekannt. Der Bundesrat lobt dessen Arbeit und schreibt, in seiner Amtszeit hätten die bilateralen Beziehungen, insbesondere mit den USA und den Nachbarländern, weitestgehend normalisiert werden können.