Zum Inhalt springen

Schweiz Nach den Abstürzen: Schweizer Luftwaffe sagt Show-Einsätze ab

Kommenden Samstag hätten mehrere Teams der Luftwaffe an einer Flugshow teilnehmen sollen. Aus Rücksicht auf die kürzlich verunglückten Piloten wird die Teilnahme abgesagt.

Flugzeuge des PC-7-Teams und ein Super Puma nebeneinander in der Luft
Legende: Ein Super Puma zwischen dem PC-7-Team: Beide werden an einer Luftshow in Luzern nicht teilnehmen. Keystone

Nach zwei Abstürzen einer F/A 18 und eines Super-Puma-Helikopters innerhalb von vier Wochen hat Korpskommandant Aldo Schellenberg die Teilnahme der Schweizer Luftwaffe an den «Air&Space Days» in Luzern abgesagt. Die Flugshow hätte kommenden Samstag stattfinden sollen.

Aus Rücksicht gegenüber den drei tödlich verunglückten Piloten finde die Show des PC-7 Teams, des Super Puma Display Teams und der Fallschirmaufklärer nicht statt, teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit. Der Entscheid sei mit VBS-Chef Guy Parmelin abgesprochen worden.

Zuvor hatte das VBS bereits das Fliegerschiessen auf der Axalp abgesagt. Auch das mit der Fliegerdemonstration verbundene Trainingsschiessen wurde annulliert.

Letzte Woche war ein Super-Puma der Luftwaffe in der Nähe des Gotthard-Hospizes abgestürzt. Beide Piloten kamen dabei ums Leben. Vor Monatsfrist war ein Kampfjet vom Typ F/A-18 im Sustengebiet in der Nähe des Gipfels Hinter Tierberg zerschellt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.