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Überraschung an der Spitze der Post: Christian Levrat wird VR-Präsident
Aus Tagesschau vom 31.03.2021.
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Nachfolger von Schwaller Levrat wird neuer Post-VR-Präsident – das war die Medienkonferenz

  • Ex-SP-Präsident Christian Levrat wird neuer Verwaltungsratspräsident der Post.
  • Das gab Bundesrätin Simonetta Sommaruga vor den Medien bekannt.
  • Als Vertreter der lateinischen Schweiz sei Levrat ideal für den Posten, so Sommaruga. Und: «Sein Palmarès und seine Glaubwürdigkeit sind entscheidend.»
  • Christian Levrat: «Ich stehe vor einer grossen Aufgabe. Die Post ist gefordert – in der Coronakrise mehr denn je.»
  • Levrat wird damit Nachfolger von Urs Schwaller, der per Ende November seinen Rücktritt angekündigt hat.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 15:10

    Ende der Pressekonferenz

    Damit ist die offizielle Vorstellung von Christan Levrat als neuer Verwaltungsratspräsident der Post beendet. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

  • 15:09

    Ist 1 Million Franken Gehalt für den CEO der Post pro Jahr gerechtfertigt?

    Damit habe sich die Politik beschäftigt – und er finde das Gehalt des CEO Roberto Cirillo im Rahmen, sagt Levrat. Und welche Fehler dürfe die Post nicht mehr machen? Das die weitere Frage eines Journalisten. Der ständige Austausch mit den Stakeholdern sei das Wichtigste in den kommenden Monaten, sagt Levrat.

  • 15:04

    Es geht noch einmal um die Postfinance

    Wie würde er sich als ehemaliger SP-Präsident und Gewerkschaftsmensch fühlen, wenn er die Postfinance privatisieren müsste? Das Zentrale sei, dass die politischen Fragen geklärt werden, sagt Levrat. Die wichtigste der Fragen sei der Zugang zu weiteren Diensten. Nun werde sich die Politik damit beschäftigen. Er könne sich zudem nicht erinnern, dass bei der Swisscom-Privatisierung der damalige VR-Präsident im Fokus gestanden habe.

  • 15:01

    War keine passende Kaderfrau zu finden?

    Gab es keine Frau als Kandidatin mit denselben Qualitäten, will ein Journalist wissen. «Es ist immer auch möglich, eine passende Frau zu finden», räumt Simonetta Sommaruga ein. Man habe sich dazu auch Gedanken gemacht. «Es gibt zum Beispiel auch Frauen in vergleichbaren Führungspositionen – etwa Anne Seydoux-Christe, die seit Februar die eidgenössische Postkommission PostCom als Präsidentin führt.»

  • 14:59

    Levrat: «Die Post war mir immer sehr nahe»

    Er hätte auch Freiburger Staatsrat werden können, wieso nun dieser Schritt? Der Posten als VR-Präsident der Post sei ein sehr wichtiger und die Post sowie der Service public sei ihm immer sehr nahe gewesen, sagt Christian Levrat. Er sei sich aber bewusst, dass vielleicht ein kleiner Teil der Freiburger Bevölkerung nun enttäuscht sei.

  • 14:57

    Wird Levrat die Politik fehlen?

    Levrat sei ein «animal politique», sagt ein Journalist. Ob ihm die politische Arbeit nicht fehlen werde? Er möge es, Argumente auszutauschen, räumt Christian Levrat ein. «Service public war mir aber schon immer wichtig, dafür setzte ich mich auch stets als Politiker ein. Auch als Verwaltungsratspräsident der Post werde ich mit den verschiedensten Ansprechpartnern den Austausch pflegen und Kompromisse finden müssen.»

  • 14:55

    Simonetta Sommaruga weist Filzvorwürfe von sich

    Es gebe bereits Filzvorwürfe in den sozialen Medien – welche Rolle spielte die Parteizugehörigkeit, will ein Journalist wissen. Simonetta Sommaruga verweist auf andere Personalentscheide innerhalb des UVEK, sie habe auch Parteilose und Mitglieder anderer Parteien in Führungspositionen berufen. «Die Vorwürfe sollten damit geklärt sein», sagt die Bundesrätin weiter. Wichtig für den Posten sei ein gutes Netz, und das könne Christian Levrat vorweisen. Es mache auch durchaus Sinn, erneut einen Politiker auf den Posten zu bringen und keinen Unternehmer.

  • 14:49

    Ist die Privatisierung der Post ein Thema?

    Levrat selber habe als Gewerkschaftspräsident früher Streiks gegen die Post organisiert und sich für die Postinitiative und andere Anliegen eingesetzt, wirft ein Journalist ein. Wird es somit keinen weiteren Abbau bei der Post geben und keine Privatisierung, will er wissen.

    «Die Bedingungen legt die Regierung fest und nicht der Kandidat», antwortet Simonetta Sommaruga. Die Ziele der Post für die nächsten vier Jahre seien transparent festgelegt worden. «Die Rollen des Bundesrates und des Verwaltungsrates sind ebenfalls klar geregelt.»

    Levrat ergänzt: «Ich habe mir den Entscheid nicht leicht gemacht, es war aber ein bewusster Schritt. Ausschlaggebend für das Amt waren für mich die strategischen Ziele der Post und die Strategie der Zukunft, die ich durch meine Arbeit im Parlament gut kenne. Das heisst aber nicht, dass es keine Veränderungen geben soll. Das Ziel ist es, dass wir das schweizerische Postnetz weiterhin dicht ausbauen können. Also kein Rückgang des Service public.»

  • 14:47

    Wie geht es weiter mit der Postfinance?

    Damit beginnt die Fragerunde. Ist ein Sozialdemokrat die Idealbesetzung um die Privatisierung der Postfinance voranzutreiben, so die Frage eines Journalisten. Es sei im Endeffekt die Politik, die darüber entscheide, sagt Simonetta Sommaruga. Christian Levrat sagt, die Situation der Postfinance sei heikel, ja gar gefährlich für die Post. Darauf müsse nun die Politik eine Antwort finden in den nächsten Monaten, erklärt Levrat weiter.

  • 14:42

    Levrat: «Ich fühle mich geehrt»

    Nun äussert sich Christian Levrat selber. Er bedankt sich für seine Ernennung zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der Post. «Ich fühle mich durch dieses Vertrauen geehrt. Mir ist bewusst, dass ich vor einer grossen und schwierigen Aufgabe stehe. Die Post ist gefordert, in der Coronakrise mehr denn je.»

    Die Rolle der Post als Service public sei wesentlich und es brauche eine schnelle Transformation, sagt Levrat.

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    Levrat: «Danke dem Bundesrat für das Vertrauen»
    Aus News-Clip vom 31.03.2021.
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  • 14:40

    Sommaruga: «Die Post steht vor einer ihrer grössten Herausforderungen»

    Bundesrätin Sommaruga spricht die verschiedenen Schwierigkeiten an, die der Post begegnen, gerade auch in Zeiten der Pandemie. Nun müsse die Post reagieren, aber auch ihre DNA beibehalten. Noch mit Urs Schwaller sei die Strategie 2021-2024 erarbeiten worden.

    Nachdem die Transformation aufgegleist sei, habe der Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller gebeten, das Zepter weitergeben zu dürfen. Als UVEK-Chefin habe Simonetta Sommaruga sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet und freue sich auf weitere Monate mit ihm. Sie werde deshalb auch noch keine Abschiedsrede halten.

    Das Anforderungsprofil für die Nachfolge sei vielschichtig, Christian Levrat erfülle sie alle. Zudem sei er als Vertreter der lateinischen Schweiz ideal für den Posten. Sein Palmares und seine Glaubwürdigkeit sei in so einer Zeit entscheidend. Levrat sei aber keine Frau, das sei klar. Er sei jedoch die richtige Wahl.

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    Sommaruga: «Christian Levrat erfüllt alle Kriterien»
    Aus News-Clip vom 31.03.2021.
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  • 14:30

    Christian Levrat wird Verwaltungsratspräsident der Post

    Christian Levrat soll an der Generalversammlung der Schweizerischen Post AG vom 27. April 2021 zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt werden. Das hat der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung entschieden. Levrat tritt damit die Nachfolge von Urs Schwaller an, der das Amt seit 2016 ausübt und per Ende November zurücktritt. Christian Levrat wird sein Amt am 1. Dezember 2021 übernehmen.

    Er sei mit seiner politischen Erfahrung als National- und Ständerat des Kantons Freiburg sowie seiner langjährigen Tätigkeit in der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) und als amtierender Präsident der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) ein profunder Kenner der bundesnahen Unternehmen, schreibt das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ihn einer Mitteilung.

    Levrat solle den Transformationsprozess der Post vorantreiben und entsprechend Ende September 2021 als Ständerat zurücktreten.

  • 14:08

    Jetzt live: Medienorientierung mit Sommaruga

    Wir begrüssen Sie zum Liveticker! In Kürze verkündet Bundesrätin Simonetta Sommaruga den neuen Verwaltungsratspräsidenten der Schweizerischen Post. Wir übertragen die Medienorientierung live hier im Ticker und auf SRF info.

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Aus dem Archiv: Postchef Urs Schwaller geht
Aus Tagesschau vom 11.03.2021.
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SRF 4 News, 31.03.2021, 12.00 Uhr

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35 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Furrer  (rico1)
    Schande, Schande, Schande für den bürgerlichen Bundesrat. Sauhäfeli, Saudeckeli. Wenn Bürgerliche Bundesräte den Linken den Steigbügelhalter spielen, müssen sich die Linken darüber krank lachen und das zu Recht.
  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Wenn er so aus der Politik verschwindet ist das OK. Denn die Post wird unter Ihm auch nicht besser. Oder gibt er als ehemaliger Postgewerkschafter jetzt mehr Lohn und mehr Ferien für "seine Angestellten" aus.
  • Kommentar von Charles Morgenthaler  (ChM)
    Herr Lebrat auf diesem Posten wird die gefährlichen privatisierungs Bestrebungen bei der Post zumindest etwas dämpfen. Das finde ich sehr gut. Einmal privatisiert, hätten die Randregionen das Nachsehen, noch mehr als heute schon. Private Unternehmen sind nur am Gewinn interessiert, nicht am Service public für Alle.