Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Niederlande stellen Ermittlungen zu Patrouille-Suisse-Unglück ein

Zum Absturz eines Tiger-F5-Kampfjets der Patrouille Suisse in den Niederlanden vom vergangenen Juni gibt es keine Strafuntersuchung. Die Ermittlungen wurden laut zuständiger Staatsanwaltschaft abgeschlossen. Noch im Gang ist dagegen die Untersuchung der Schweizer Militärjustiz.

Sachverständige untersuchen ein Wrackteil
Legende: Das Unglück war der erste schwere Unfall der Patrouille Suisse seit ihrer Gründung vor 52 Jahren. Keystone

Im Juni touchierten bei einem Trainingsflug der Patrouille Suisse in den Niederlanden zwei Tiger-F5-Kampfjets miteinander. Eine der Maschinen stürzte darauf ab, der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Nun hat die niederländische Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abgeschlossen.

Eine Strafuntersuchung wird es demzufolge nicht geben. Es gebe keinen Grund, in Bezug auf Flugsicherheit und Flugsicherung «jemandem etwas zur Last zu legen», heisst es zur Begründung.

Schweizer Militärjustiz untersucht weiter

Eine weitere, von den niederländischen Behörden unabhängige Untersuchung führt die Schweizer Militärjustiz. Diese dauert noch an. Bis die Ursache des Unfalls geklärt ist, könne es Monate dauern, sagte Luftwaffenchef Aldo Schellenberg bereits kurz nach dem Unglück.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.