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Schweiz Noch nie so viele Fahrzeuge auf Schweizer Strassen

Kein Ende in Sicht: Auch im letzten Jahr stieg die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge. Deutlich über 5,5 Millionen sind nun im Land unterwegs. Dabei holen Hybrid- und Elektroautos zwar auf, deutlicher im Trend liegt aber ein alter Bekannter.

Legende:
Anzahl Strassenfahrzeuge in der Schweiz Die Anzahl Motorfahrzeuge auf Schweizer Strassen hat seit den 1990er-Jahren kontinuierlich zugenommen und liegt heute bei fast 6 Millionen Fahrzeugen. Bundesamt für Statistik

In der Schweiz sind im letzten Jahr 431'000 neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden. Das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurde der Rekord aus dem Jahre 2011 erneut gebrochen, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.

Die Gesamtzahl der zugelassenen Strassenfahrzeuge stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf 5,6 Millionen. Dies entspricht der grössten prozentualen Zunahme seit 2001. Insgesamt waren 2012 mehr als doppelt so viele Motorfahrzeuge unterwegs wie noch 1980.
 
Gut drei Viertel der Fahrzeuge sind Personenwagen. Deren Zahl stieg 2012 um 2,2 Prozent auf knapp 4,3 Millionen. Die Anzahl Motorräder nahm um 2,1 Prozent auf 679'800 zu, und jene der Transportfahrzeuge um 3,8 Prozent auf 361'900.

Elektro und Hybrid holen auf, aber langsam

Bei den Personenwagen liegen laut BFS die Dieselautos weiterhin im Trend. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 934'100 Dieselfahrzeuge auf Schweizer Strassen zugelassen. Der Anteil an der Gesamtzahl der Autos betrug 22 Prozent.
 
Stark zulegen konnten auch die Hybrid-Autos (+27,5 Prozent) und die Elektroautos (+68,4 Prozent). Deren Anteile an der schweizerischen Autoflotte sei aber nach wie vor marginal, schreibt das BFS.

Personenwagen nach Treibstoff

19902000201020112012
Benzin2'905'7623'402'3093'308'6343'301'5013'278'675
Diesel79'129141'963739'112827'094934'084
Elektro40975466510441758
Hybrid0017'15622'03228'090
Übrige9732110'25811'33212'118

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Wer meint, mit Bauverdichtung in Stadt und Land verbessere sich die Situation auf Strassen, Schienen, Wasser und in der Luft, der irrt gewaltig. Kein Mensch wird sich in irgendwelcher Form einschränken. Weder im Alltag noch an Wochenenden oder in den Ferien. Diese PFZ ist uns zur Last geworden und sollte gekündigt werden. Wir leben mithilfe unsrer Regierung gegen unsre BV!
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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Die Zunahme von Fahrzeugen dürfte wohl ein Folgeschaden der Immigrationspolitik sein. 8 Mio Menschen sind zuviel. Bei 10 Mio Bevölkerungsgesamtzahl kann man dann getrost jeglichen Gedanken um Bemühungen im Natur- und Umweltschutz in die Tonne treten. Danke, liebe Politiker und Wirtschaftslobbyisten!
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    1. Antwort von Mike Steiner, Winterthur
      Der Diesel hat die Nase vorn, und die Politiker klopfen sich auf die Schulter. Weil umweltfreundlich, verbrauchsgünstig. CO2-günstig. Ach? Und dass wir in unserer Luft wieder NOx-Werte wie Anfangs der Neunziger haben, interessiert keinen? Ofenbar nicht. Dass es bis heute keine Pflicht zum Einbau von DeNOx-Anlagen in Autos gibt (die Technik existiert unf funktioniert perfekt), ist ein Skandal! Anstatt Politiker nachzuplappern, sollte die Presse das mal aufnehmen!
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    2. Antwort von Rainer Fauser, Augsburg
      @Steiner Stimme Ihnen prinzipiell zu. Aber: Der NOx- Reduktionskatalysator stösst seinerseits Schwermetalle über den Auspuff in die Natur aus. Mittlerweilen gibt es etwas besseres zur Stickoxydreduktion im Abgas: Die Harnstoffeinspritzung. Kommt ohne schwermetallbeschichtete Katalysatoren aus. Abgesehen davon wären E-Autos der beste Weg, den Schadstoffausstoss zu minimieren. Schwermetalle sind der Skandal, von dem kaum Jemand weiss!
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  • Kommentar von J.Sand, Zürich
    Hybrid oder Elektro, ist beides Blödsinn. Das eine Gefährt schleppt ein paar hundert Kilo Gewicht und Sondermüll mit sich herum für eine lächerliche Treibstoffreduktion. Das andere Ding genauso, nur kommt es nicht weit und streckt der "Energiewende" die Zunge raus.
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