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Referendum zustande gekommen Stimmvolk muss über Vaterschaftsurlaub abstimmen

  • Das Stimmvolk entscheidet über die Einführung eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs.
  • 54'489 Unterschriften seien gültig, heisst es in einer Mitteilung. Nötig für ein Referendum sind 50'000.
  • Das geänderte Erwerbsersatzgesetz ist ein indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie».
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Aus dem Archiv: Nationalrat sagt Ja zum Vaterschaftsurlaub
Aus Tagesschau vom 11.09.2019.
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In der Volksinitiative wurden vier Wochen Vaterschaftsurlaub gefordert. Die Initianten zogen ihr Begehren unter der Bedingung zurück, dass die Gesetzesgrundlage für den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub in Kraft tritt.

SVP und Jungfreisinnige

Lange hatte es nach einem Scheitern des Referendums gegen den indirekten Gegenvorschlag des Parlaments ausgesehen. Hinter der Ablehnung des Vaterschaftsurlaubs stehen SVP-Vertreter und Jungfreisinnige. Sie sehen keinen Grund dafür, dass Väter nach der Geburt eines Kindes bezahlten Urlaub erhalten sollen.

Das Referendum richte sich nicht gegen die Väter, sondern gegen «Gratis-Ferien», die alle mit Lohnabzügen finanzieren müssten. Generell gelte es, den Ausbau des Staates zu bekämpfen. Die Familie liege in der Eigenverantwortung, machen die Gegner geltend.

Kosten von 229 Millionen Franken

Gemäss dem Parlamentsentscheid könnten Väter in den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub nehmen. Dieser würde wie der Mutterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert.

Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 229 Millionen Franken pro Jahr. Dafür sollen 0.06 zusätzliche Lohnprozente je hälftig bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhoben werden.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Frage an die Väter? Braucht es Vaterschaftsurlaub wenn ein Baby auf die Welt kommt, wo das Baby in normalen Fällen noch sehr viel schläft? Kinder hat man nicht nur nach der Geburt, diese Kinder sind ein lebenslang mit Euch Väter verbunden. Spruch kleine Kinder, kleine Sorgen.Nicht nur die Zeit mit dem Kind macht es aus, sondern wie man mit Kinder umgeht. Oft werden kleine Kinder gestresst weil die Eltern sie überall hinnehmen wollen. Man geht mit Babys oft auch mit Flugzeug in die Ferien usw.
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    1. Antwort von Christoph Heierli  (help)
      Haben Sie auch Kinder?
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    "Die Familie liege in der Eigenverantwortung, machen die Gegner geltend" - dieses Argument greift sobald ebendiese (sog. bürgerlichen) "Gegner" Lohndumping, sowie Offshore- und Abzocker Mentalität unterbinden/verhindern. Bis dahin MUSS der Staat eingreifen - dazu ist er da.... ;-))
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    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      F.W. Für die Fam. Gründung entscheidet doch nicht der Staat.Jede Frau, jeder Mann kann doch selber entscheiden ob sie Kinder wollen (Familie) oder nicht.Darum ist auch die Eigenverantwortung ein Thema das es mit sich bringt.Mein Mann und ich haben z.B. uns für 3 Kinder entschieden und es war für uns selbstverständlich, dass wir die Verantwortung für unsere Kinder übernehmen.Heute sind sie erwachsen und haben es überlebt ohne Vaterschaftsurlaub damals.Familienzusammenhalt hat nicht gelitten.
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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Ich sehe nicht warum man den Vater weiter benachteiligen soll wenn man schon nach Gleichberechtigung der Geschlechter schreit. Auch ein Vater hat das Recht bei seinem Kind zu sein.
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