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Schweiz Regional-TV für die ganze Schweiz

TeleBärn im Kanton Zürich oder Telebasel im Wallis: Was heute verboten ist, wird es schon bald geben. Grund: Das Verbot ist kaum mehr umsetzbar.

Bisher galt: Ein Regionalsender darf nur in seinem Versorgungsgebiet senden. Damit ist es nun vorbei. Der Bundesrat hat die Beschränkung aufgehoben. Im Internet-Zeitalter sei das Verbot kaum mehr aufrecht zu erhalten.

Kamera mit Aufkleber «Tele Züri»
Legende: Nicht nur für Zürcher: Tele Züri gibt es bald schweizweit. Keystone

Der Bundesrat will zudem verhindern, dass die Netzbetreiber wegen des technischen Aufwandes darauf verzichten, die Sender auszustrahlen. Und schliesslich bedeute ein grösseres Medienangebot auch einen Beitrag zur Meinungsbildung.

Eine Einschränkung bleibt aber. Inhaltlich müssen sich die Sender auf ihre Region beschränken. Die Regeln gelten ab 1. März.

Geld für Zeitungszustellung – noch

Der Bund unterstützt dieses Jahr die Zustellung von Lokal- und Regionalzeitungen sowie Publikationen von Verbänden und Stiftungen mit 50 Millionen Franken. Das sind weniger als in früheren Jahren.

143 Titel mit einer Auflage von total 134 Millionen Exemplaren erfüllen die Voraussetzungen für eine verbilligte Zustellung durch die Post. Pro Zeitungsexemplar ergibt das eine Ermässigung von 22 Rappen pro Exemplar.

Die Zukunft dieser indirekten Presseförderung ist offen. Der Bundesrat möchte darauf verzichten – aus Spargründen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Was in den USA schon seit 20 Jahren möglich ist, kommt nun auch in der Schweiz. Na das ist doch mal ein "Fortschritt". Und dabei zahlen wir hier extrem hohe Gebühren für eine eher seichte Unterhaltung. Sowas gibt es nur in der rückständigen Schweiz. Dem Land, dass en nicht mal schafft ein zentrales Gesundheits, Waffen oder sonstiges Register zu führen. Buahaha, bald fahren wir dann mit Eselskarren durch die Gegend! Fazit: wegen unterbelichteter Politiker und extremst hoher Kosten geht nich...
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  • Kommentar von M. Keller, Thurgau
    Was jetzt noch fehlt sind vernünftige Verbreitungskanäle. Nicht jeder will IP-TV oder Kabel (oder hat eines von beiden)... Dabei wäre doch gerade die heutige Regelung dank DVB-T (Aufschalten der Mux' nur auf den Antennen im zugelassenen Empfangsgebiet) ohne Probleme möglich - ausser in Graubünden werden Schweizweit nur zwei DVB-T-Muxe verwendet (inkl. dem Fehlen ALLER SRF-Kanäle - es gibt viel Kapazität)... Ev. bekommt DVB/DAB dann mal Aufwind, wenn nicht nur das ESERÄF empfangen werden ...
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    1. Antwort von M. Roe, Gwatt
      Da gibt es noch ein Problem. Wie kann ich meine Meinung in der Zeitung publik machen. Z.B. mit Leserbriefen. Meine Zeitung, der BO publiziert aber meie Beiträge nicht, da sie zu offen sind und unserer Gemeinde nicht passen könnten, oder die Beiträge sind so abgeändert, dass sie mit dem Original nichts mehr zu tun haben.
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