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Bahn buhlt um Ausland-Reisende SBB senkt die Preise für Fahrten in andere Länder

App der SBB.
Legende: Wer bei der SBB online eine Reise ins Ausland bucht, soll künftig nicht mehr benachteiligt sein. Keystone

Wer bisher online ein günstiges Bahn-Ticket ins Ausland kaufen wollte, tat dies oft besser über die jeweiligen Webseiten der staatlichen Bahnbetreiber in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.

Jetzt will die SBB gleich günstige Angebote offerieren wie die Partnerbahnen in den benachbarten Ländern.

Zudem soll die Suche nach der günstigsten Reise künftig einfacher werden. So wird die Plattform jeweils den günstigsten Tarif über mehrere Tage hinweg suchen. Bisher mussten Reisende selbst das günstigste Angebot finden.

Mit der Neuerung will die SBB ihre Position gegenüber Billigairlines und Fernbussen stärken. Billigairlines und Fernbusse setzen im internationalen Reiseverkehr fast ausschliesslich auf den Online- und Mobile-Vertrieb. «Will die Bahn hier nicht Kunden verlieren oder gar neue Kunden gewinnen, ist ein kundenfreundlicher, einfacher Online-Vertrieb unverzichtbar», schreibt die SBB.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Monika Dettwiler (Moni)
    Gute News, aber gleich zwei Fehler im ersten Satz, das scheint mir selbst für SRF-Verhältnisse kümmerlich. Lässt das beachtliche Budget wirklich keine Korrektoren zu?
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    1. Antwort von
      Wir haben das korrigiert. Danke für den Hinweis.
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  • Kommentar von René Pfeifer (Whistler)
    Und plötzlich kommt Bewegung ins Tarifgefüge des selbstherrlichen und trägen Staatsbetriebes. FLIXBUS und Billig-Airlines sei Dank. Nun wirbeln hoffentlich BLS und DOMO-Bus die Preise im "geschützten" CH-Markt etwas durcheinander !
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    1. Antwort von Beat Zingg (Beaetel)
      Selbstherrliche und träge Staatsbetriebe? Wenn man alles den Privaten überliesse, wie es die Neoliberalen nicht erst seit Thatcher und Reagan versuchen, gäbe es nur ein paar wenige Reiche und der Rest dürfte in grösster Armut leben. Siehe Zustände in der 3. Welt ...
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    2. Antwort von Edi Steinlin (stoni)
      Davon redet niemand Herr Zingg, wenn ich aber Herrn Meyer zuhöre, bekomme ich wirklich bei bisschen Angst. Meyer ist seit 2007, SBB Chef, und verdient mehr als eine Million im Jahr. Er hat die Verwaltung der SBB verdoppelt und ein riesiges überbezahltes Kader aufgebaut. Natürlich funktioniert die SBB super, kein Wunder bei diesen Preisen, sie hat übrigens auch vor vierzig oder fünfzig Jahren super funktioniert, vermutlich sogar pünktlicher. Dieser Verein braucht dringend Konkurrenz.
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    3. Antwort von Adrian M. Gerber (Gerber Adrian Markus)
      In Grossbritannien ist ÖV vollständig liberalisiert - mit entsprechenden Konsequenzen! Thatcher sei dank! Liberalismus funktioniert eben doch nicht in jedem Fall.
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