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Schweiz Schweiz übernimmt zum zweiten Mal den OSZE-Vorsitz

Das Amt des OSZE-Vorsitzenden geht an Bundespräsidenten Didier Burkhalter. Er will mehr Sicherheit, den Schutz der Menschenrechte und Reformen innerhalb der Organisation stark machen.

Aussenminister Didier Burkhalter
Legende: Aussenminister Didier Burkhalter am OSZE-Treffen in der Ukraine im November. Keystone

Die Schweiz hat am Mittwoch zum zweiten Mal den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernommen. Dabei will sich die Schweiz für Sicherheit, den Schutz der Menschenrechte und OSZE-Reformen stark machen.

Bundespräsident Didier Burkhalter übernahm am Mittwoch das Amt als OSZE-Vorsitzender vom ukrainischen Aussenminister, Leonid Koshara. Abgelöst wird der Schweizer Aussenminister dann in einem Jahr durch den serbischen Amtskollegen.

Die Schweiz und Serbien hatten eine gemeinsame Bewerbung für die Jahre 2014 und 2015 eingereicht, was in der Geschichte der OSZE ein Novum darstellt. Die Schwerpunkte waren denn auch eng mit Serbien abgestimmt worden.

OSZE-Konferenz in Basel

Ziel des Schweizer Vorsitzjahres ist es, Sicherheit und Stabilität zu fördern, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und die Handlungsfähigkeit der OSZE zu stärken. Geografisch stehen der Westbalkan mit Kosovo sowie der Südkaukasus mit dem zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittenen Berg-Karabach im Vordergrund. Dazu ernannte die Schweiz zwei Sondergesandte. Strukturell will die Schweiz die OSZE reformieren, damit sie in Krisen rascher und effizienter reagieren kann.

Den ersten Auftritt als OSZE-Vorsitzender wird Bundespräsident Burkhalter am 16. Januar haben, anlässlich der ersten Sitzung des Ständigen Rates in Wien. Höhepunkt des Vorsitzjahres ist jeweils das Ministertreffen, das im Dezember 2014 in Basel durchgeführt wird. Die Schweiz hatte 1996 zum ersten Mal den OSZE-Vorsitz inne, kurz nach dem Ende des Bosnien-Krieges.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Allen und Jedem,hier und überall,wünsche ich von ganzem Herzen im Jahr 2014 ungezählte frohe Stunden,Glück und Glücklichsein und die Kraft mitzuhelfen um aus unserer Welt einen Planeten(und der dazugehörenden Schweiz)der Glückseligen zu erschaffen.Alles Liebe und Gute,so viel wie möglich,am Besten gleich im Übermass.
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  • Kommentar von Marlies Artho, Schmerikon
    Hoffen wir, dass diese zwei Ämter Bundespräsident und OSZE Vorsitzender für D.B. nicht all zu viel wird und er unterscheiden kann und standfest ist, was für die Schweiz gilt und was die OSZE in Europa möchte. Dies ist wirklich keine leichte Aufgabe, aber mit Diplomatie und Differenzierung und einen gewissen Durchblick, könnte er es schaffen. Da er ja im Team schafft, ist er ja nicht alleine verantwortlich, so muss er sich bemühen, um es allen recht zu machen.Wünsche allen E GUETS NEUS 20014
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Hoffen wir dass keine Rechtnationalen in solche Ämter kommen und Leute wie Burkhalter vermehrt zum Zuge kommen und übrigens haben wir das Jahr 2014.
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    2. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      A. Planta Sie kennen doch auch die Menschenrechte, also sehe ich nicht ein wieso hoffentlich keine Rechtsnationale solche Ämter besetzten dürfen? Wo bleibt denn hier Ihre Toleranz und Verständnis auf anders denkende Menschen. Aber ich weiss ja zu gut, dass Sie gerne provozieren, deshalb nimm ich dies auch nicht so ernst, es ist einfach nur lustig, fast in jedem Komm. von Ihnen steht "rechtsnational". Bei der Zahl 2014 ist mir ein Fehler unterlaufen "Sorry" an alle, es war mein Schreibfehler.
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    3. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      A. Planta: hoffen wie, dass keine Linksextremisten in solche Ämter kommen und Leute wie Maurer vermehrt zum Zuge kommen. 2014 stimmt!
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    4. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      So, so Hr. Planta soweit reicht die Sozial " Demokratische" Toleranz nicht.
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    5. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Wünsch auch allen ein gutes neues Jahr. Fr. Artho es ist kein Problem liebe die falsche Zahl schreiben als falsch Abstimmen.
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  • Kommentar von Gregor Roos, 3360 Herzogenbuchsee
    Dieser Abkappselungs-Text ist für Leute, die über die eigene Nase hinausdenken, ein unwürdiger Vorwurf an unseren Bundespräsidenten (SVP Nähe?. Die Schweiz ist längst keine Insel der Seligen und der Sicherheit, über der die Friedenstauben fliegen. Adler brüten keine Taubeneier!
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    1. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Hr. Roos für das braucht es keine SVP, aber als einfacher Bürger dieses Landes bin mehr als enttäuscht über diese Regierung und glauben Sie mir auch Sie werden noch auf den Nenner kommen wen sie mit der wirklichen Realitätit eines Tages konfrontiert werden ich muss jetzt schon jeden Tag damit Leben.
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    2. Antwort von A.Käser, Zürich
      G.Roos/Waren wir dies je?Freud und Leid sind bekanntlich relativ.Wenn unsere Vision diese ist,dass unser Land sich in einem möglichst zufriedenen,friedvollen Zustand befinden soll,soll uns dies nicht verwehrt sein."Sorgfalt,ist die Mutter der Porzellankiste."Es ist das gute Recht der Menschen die hier leben sich darüber Gedanken zu machen,wie sie diesen Zustand erreichen oder beibehalten können.Unabhängig davon,was in der übrigen Welt geschieht.Wie es Adler gibt,gibt es auch(sehr viele)Tauben.
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