Schweizer Bauern haben zehn Prozent mehr verdient

Freude herrscht bei den eidgenössischen Landwirten. Im vergangenen Jahr sind ihre Einkommen um zehn Prozent angestiegen. Die Gründe: mehr und teurere Milch und gute Ernten.

Die Nase einer Schweizer Kuh. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ihre Milch hat in grösserer Menge und teuer verkauft werden können: eine Schweizer Kuh. Keystone

Die Schweizer Bauern haben 2014 mehr verdient als im Vorjahr. Das landwirtschaftliche Einkommen nahm um 10,5 Prozent zu. Gründe dafür sind gute Ernten und der Anstieg von Menge und Preis in der Milchproduktion.

Ein Bauernbetrieb erwirtschaftete durchschnittlich 67'800 Franken, wie die Forschungsanstalt Agroscope mitteilte. Eine Vollzeit-Familienarbeitskraft verdiente damit im Mittel 52'800 Franken, das sind 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ausserlandwirtschaftliche Einkommen sind leicht gesunken

Daneben haben die meisten Bauern auch Einkünfte in Bereichen ausserhalb der Landwirtschaft. Pro Betrieb betrug das ausserlandwirtschaftliche Einkommen im Durchschnitt 26'300 Franken. Dies ist 3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Insbesondere wegen des neuen Direktzahlungssystems wuchs der Arbeitsverdienst in der Bergregion stärker als in der Tal- und Hügelregion. Die Direktzahlungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 700 Franken (+1,1 Prozent).