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Schweizer Spitzen-Universitäten
Aus Tagesschau vom 16.09.2014.
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Schweiz Schweizer Unis wieder in der Weltspitze

Im internationalen Vergleich rangieren die nationalen Denkerklausen weiter in den Top 20. Einige Institute haben ihre Positionen sogar verbessern können. Überraschend: Die renommierte amerikanische Harvard University büsste einige Plätze ein.

Die ETH Zürich ist gemäss dem weltweiten Vergleich der Universitäten unverändert die zwölftbeste Hochschule der Welt und die beste auf dem europäischen Festland. Die EPFL Lausanne macht sogar zwei Plätze gut und liegt neu auf Rang 17 des weltweiten QS-Universitätsrankings.

Die Schweiz belege damit innerhalb von Kontinentaleuropa die höchsten Positionen und sei wieder direkte Konkurrentin für die Hochschulen aus den USA und aus England, teilte QS mit.

Männer umstehen einen Bob mit ETH-Schriftzug.
Legende: Auch Bob-Entwicklungen gehören zu den Errungenschaften der ETH, die auf Europas Festland Spitze ist. Keystone

Nur Genf fällt etwas zurück

Den ersten Platz belegt unverändert - und zum dritten Mal in Folge - die US-Hochschule Massachusetts Institute of Technology (MIT). Platz zwei teilen sich zwei britische Institute: die University of Cambridge und das Imperial College London. Beide haben Ränge gutgemacht. Abgestiegen von Rang zwei auf fünf ist dagegen die amerikanische Harvard University.

Auch Schweizer Hochschulen ausserhalb der Top 20 sind aufgestiegen. Sowohl die Universität Zürich (neu auf Platz 57) als auch die Universität Lausanne (neu auf Rang 105) verbesserten sich um mehrere Positionen. Einzig die Uni Genf steig um 14 Plätze auf Rang 85 ab. Die Universität Basel belegt Rang 116, die Uni Bern Rang 145.

Jährliche Bewertung von 800 Hochschulen

Die QS World University Rankings erscheinen dieses Jahr bereits in der zehnten Auflage. Sie sind eine jährliche Rangliste der 800 Top-Universitäten der Welt. Die Rankings basieren gemäss Angaben des QS-Netzwerks auf den vier Säulen Forschung, Lehre, Internationalisierung und Beschäftigungsfähigkeit.

Berücksichtigt werden wissenschaftliche Reputation, Reputation unter Arbeitgebern, Betreuungsverhältnis, Zitationsrate, internationale Studenten und internationale Fakultät.

Die 20 besten Universitäten der Welt

PlatzHochschuleLand





1
Massachusetts
Institute of Technology
USA
2University of
Cambridge
UK
2Imperial College
London
UK
4Harvard UniversityUSA
5University of OxfordUK
5UCL (University
College London)
UK
7Stanford UniversityUSA
8California Institute
of Technology
USA
9Princeton UniversityUSA
10Yale UniversityUSA
11University of ChicagoUSA
12ETH ZürichCH
13University of PennsylvaniaUSA
14Columbia UniversityUSA
14Johns Hopkins UniversityUSA
16King's College LondonUK
17University of EdinburghUK
17Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne CH
19Cornell UniversityUSA
20University of TorontoCAN
Quelle: QS World University Rankings 2014/15

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12 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser , Rebstein
    Die Uni alleine macht es nicht aus , das Talent der Studierenden ist wichtiger , dennoch ist es für unser Land wichtig unter den Besten zu sein . Die Bewertung hängt auch sehr von der Anzahl der Nobelpreisträger ab die eine Uni hervorbringt .
  • Kommentar von Juha Stump , Zürich
    Na, wer sagt's denn? Zudem bestätigt diese Statistik auch das, was ich hier im Forum immer wieder geschrieben habe, wobei ich vor allem die Anti-USA-Stänkerer gemeint habe: Die angeblich wenig gebildeten Amis haben statistisch gesehen immer noch die besten Universitäten der Welt. Jetzt sehr ihr das auch hochoffiziell bestätigt, der Stump hat also doch Recht bekommen.
    1. Antwort von Heiri Kugler , UdonThani
      Ein müdes Lächeln sei hier erlaubt: Wer erstellt denn diese "QS World University Rankings"? Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!
    2. Antwort von Juha Stump , Zürich
      Darf ich zurücklächeln? Solche Statistiken werden international erstellt - von "hochkarätigen" Leuten aus vielen Ländern, und längst nicht alle sind USA-freundlich. Weiss man das in Udon Thani?
    3. Antwort von Bruno Janthiang , Banglamung
      Ja Herr Stump, etwa so wie es mit den viele A`s im Bankenrating ist? So ein Ranking das schlecht für die USA ist, ist das letzte mal durchgeführt worden. Augen auf beim lesen.
  • Kommentar von Florian Schmid , ZH
    Da frage ich mich doch schon, woher der angebliche einheimische Fachkräftemangel kommt?! An unseren Unis kann es ja dann kaum liegen...
    1. Antwort von Peter Singer , St. Gallen
      Auch an unseren Unis studieren viele Ausländer. Die Wirtschaft der der Schweiz ist dermassen hochspezialisiert, dass es Fachkräfte aus dem Ausland braucht. Wir brauchen mehr Ausländer! (Nebenbei retten die auch unsere Sozialwerke).
    2. Antwort von R. Bischof , Zürich
      Eine Uni erreicht nur dann eine hohe Qualität, wenn sie nicht jeden noch so schlechten Studenten bestehen lässt. Ein ETH Abschluss ist unter anderem darum soviel Wert, weil er nur schwer erreichbar ist.