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Session Highlights der Energiedebatte

Eine Monsterdebatte zur Energiewende: Zwanzig Stunden hat der Nationalrat mit der Energiewende gekämpft. Manchmal mit Märchen, dann wieder mit Dreckstrom und am Schluss haben sich alle «beKEVt». Die Highlights der Debatte.

Legende: Video Highlights aus der Energiedebatte abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
Aus News-Clip vom 10.12.2014.

Der Nationalrat hat in der zweiten und Anfangs dritte Sessionswoche über zwanzig Stunden über die Energiestrategie 2050 beraten. Er ist dabei mehrheitlich auf dem Kurs des Bundesrates und der vorberatenden Kommission geblieben.

Energieministerin Doris Leuthard zeigte sich insgesamt «sehr zufrieden» mit dem Ausgang der Beratungen zur Energiestrategie im Nationalrat. In einzelnen Punkten wünscht sie sich vom Ständerat jedoch Nachbesserungen.

Nicht marktgerechtes Förderungssystem

«Die grossen Linien der Energiestrategie stehen», sagte Leuthard vor den Medien in Bern. Zufrieden zeigte sie sich insbesondere mit den Beschlüssen des Nationalrates zur Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien, zu Gebäudesanierungen und zu Auto-Grenzwerten.

Nachbesserungen wünscht sie sich beim Umbau des Systems zur Förderung erneuerbarer Energien. Das System, das der Nationalrat beschlossen habe sei zu staatlich und zu wenig marktgerecht. Mühe bekundete Leuthard ausserdem mit dem Bonus-Malus System, das der Nationalrat zur Förderung der Energieeffizienz für Netzbetreiber beschlossen hat.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Paul, St. Gallen
    Wenn die Atomgegner falsch liegen, dann haben wir weniger Strom und müssen uns im schlimmsten Fall danach richten. Wenn die Atombefürworter falsch liegen, dann brauchen wir keinen Strom mehr, weil wir dann tot sind.
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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Wir haben weltweit za. 200'000 Windenergieanlagen. Diese würden gerade mal reichen, um Deutschland den Elektrischen Strom zu liefern.(etwa 600 TWh). Um Gösgen zu ersetzen bräuchten wir etwa 2'700 dieser Windenergieanlagen sammt dem Wind der sie antreibt. Ich lasse unsere Politik zusammen mit dem Suverän aber weiterträumen, wie bei der PFK und Schengen.
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    1. Antwort von P Zunger, Basel
      @ D Schmidel: weit zu hoch gegriffen mit den 600 TWh Windstrom weltweit pro Jahr mit 200'000 Anlagen. Das würde einer mittleren Anlagenleistung von rund 2…2.5 MW entsprechen. Diese Leistung entspricht derjenigen der neuesten Grossanlagen (es gibt ganz wenige noch Grössere heute, aber ganz viele wesentich Kleinere), der Durchschnitt aller bestehenden Anlagen liegt heute bei rund 1.2MW, d.h. es können nicht vielmehr wie 300 TWh sein, die Wind heute (irgendwann in Summe im Jahr) liefern.
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    2. Antwort von P Zunger, Basel
      Um Gösgen zu ersetzen bräuchte es mindestens 3000 Grosswindanlagen der neuesten Generation an besten Windstandorten (davon gibt es in CH sicher nicht 3000), UND DAZU noch Pumpspeichersee von rund 2mal Grand Dixance (=25mal neuester Lindthal-2015 Pumpspeicher), um eine 99% Stromverfügbarkeit im Winter sicherzustellen. ODER mindestens 10'000 dieser Windanlagen gepaart mit der (illusorischen) Hoffnung, dass es keine Mitteleuropa-weiten tagelangen Windflauten gäbe, wie wir sie z.B. grad heute haben.
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    3. Antwort von D. Schmidel, St. Gallen
      @Zunger, Bei 600 TWh pro Jahr hätten wir pro Anlage 3 GWh pro Jahr. Die Windanlage bei Chur liefert etwa 4,5 GWh pro Jahr. Eine Anlage in Meeresnähe liefert sicher einiges mehr. Ich gehe davon aus, dass diese Zahlen schon stimmen. Uebrigens: Bei sehr hohen Windstärken und sehr böhigem Wind wird ein grosser Teil der Energie nicht umgesetzt.
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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Kein Wort wird in den Diskussionen darüber verloren, dass bei einem Gau alle Sachwerte nicht versichert sind. Meine lieben Liegenschaftsbesitzer, nach einem Gau sind ihr Pleite und flüchtet mit leeren Säcken! Das scheint nicht schlimm zu sein weil es f. niemand ein Thema ist. Die SVP u. FDP spielt beim Atomausstieg eine ganz lausige Rolle. Sie reden von Subventionen für alternative Energieen welche uns unabhängig macht u. blenden die AKW Uran Abhängigkeit u. Kosten f. Rückbau u. Endlager aus.
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