Zum Inhalt springen

Session Schweizer F/A-18 dürfen noch fast 2000 Flugstunden machen

Nach dem Volks-Nein zum Gripen 2014 hat der Bundesrat diesen Februar den nächsten Anlauf für den Kauf neuer Kampfjets genommen. Doch wie lange halten die jetzigen F/A-18 überhaupt noch?

Spitzen von vier Kampfjets
Legende: Das wird knapp: Neue Kampfjets frühestens ab 2025, bestehende F/A-18 bis maximal 2025. Keystone

Vor zwei Jahren hat das Schweizer Stimmvolk den Plan des Bundesrates für neue Kampfjets zunichte gemacht. Es sagte Nein zur Beschaffung des Gripen.

Der neueste Anlauf zum Kauf neuer Jets für die Luftwaffe läuft seit Februar. Seit dann laufen die Vorbereitungsarbeiten für das Auswahlverfahren eines neuen Militärfliegers. Bis diese bewilligt, gekauft und einsatzfähig sind, dürfte es 2025 werden.

Es wird knapp

Da stellt sich die Frage: Wie lange können die 31 noch flugtauglichen F/A-18 betrieben werden? Diese Frage beantwortete VBS-Chef Guy Parmelin auf eine Frage von Nationalrat Jakob Büchler (CVP/SG).

Laut Parmelin können die F/A-18 bis 2025 geflogen werden – zumindest technisch gesehen. Die Kampfjets hätten jetzt im Schnitt 3100 Flugstunden unter den Flügeln. Bei 5000 müssen sie ausrangiert werden.

Ob eine Verlängerung auf 6000 Flugstunden möglich ist, prüft das VBS derzeit. Damit würden nochmals fünf Jahre gewonnen.

16 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von beat zehnder (beat zehnder)
    wir sind eh umgeben von eu ländern.wenns ein kriegsfall gäbe,dann gegen die eu/nato und da wären wir chancenlos.die armee ist nur noch ein viel zu teurer trachtenverein.lieber einfach eine gut ausgerüstete spezialtruppe,wenn ,was sehr unwahrscheinlich ist, mal bewaffnete terroristen einen aufstand anzetteln.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      @ beat zehnder: Ich würde mich nicht auf die Nachbarländer verlassen. Die sind inzwischen genauso schwach wie wir. Ich, an Ihrer Stelle, würde immer schauen, dass Sie sich, im schlimmsten Falle, selber zu helfen wissen. Das gilt für die Armee, wie auch für Sie als Privatmann. Die Armee ist der Rottweiler in der Hundehütte, den man hoffentlich nie braucht, aber es beruhigt ihn dort zu wissen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Was wollen wir eigentlich noch schützen und verteidigen? Mit den Bilateralen beraubt man uns unserer Souveränität. Mit dem SwissAir-Grounding hat sie einer die SWISS einverleibt und mit dem Stromabkommen und SwissGrid verschaffen sich interessierte Kreise auch noch unseren Resourcen. Alsbald vereinnahmt man sich auch noch die SBB, die Vorbesichtigung fand ja kürzlich am 1.6.2015 anlässlich der NEAT-Eröffnung bereits statt. Und wir sind so dumm & merken das nicht mal und zahlen auch noch dafür.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Mit dem Ablehnungsentscheid des Gripens hat man defacto die Luftwaffe bereits in ein Grounding geführt. Auch sonst die die Mittel und Möglichkeiten der Armee so limitiert, dass man eigentlich gar nicht mehr davon sprechen kann, dass man damit noch etwas machen kann. - Die schweizerischen Armee wurde eigentlich bereits klammheimlich abgeschafft. Leider bezahlen wir da immer noch rund 5 Mia jährlich für nichts, rein gar nichts.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Urs Müller (Confoederatio)
      Genau, aber eine sturköpfige Partei besteht darauf, dass wir nicht weniger als 5 Mia zahlen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen