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Schweiz SP hofft auf mehr Mittewähler

Die politische Landschaft in der Schweiz habe sich verändert, sagt SP-Fraktionschef Roger Nordmann. Daraus könne seine Partei Kapital schlagen. Der zunehmende Rechtsdrall von CVP und FDP könne den Sozialdemokraten künftig neue Wählerschichten eröffnen.

Nordmann redet
Legende: SP-Fraktionschef Nordmann nimmt verstärkt Mittewähler von CVP und FDP in den Blick. Keystone

Die CVP sei unter dem neuen Präsidenten Gerhard Pfister näher zur SVP gerückt, die FDP habe «die Mittewähler aufgegeben», sagte SP-Fraktionschef Roger Nordmann gegenüber «Berner Zeitung» und «Landbote». Damit ergebe sich die Chance, Wähler in der Mitte für die Sozialdemokraten zu gewinnen.

SP muss sich nicht neu erfinden

«Wir verteidigen den Service public, der Mittewählern am Herzen liegt. Moderate Wählerinnen und Wähler schätzen sicher auch, dass wir vernünftige Kompromisse mitgestalten und mittragen, so wie kürzlich beim Asylgesetz», sagte Nordmann.

Auch wenn viele Arbeiter mittlerweile die SVP wählen, verneint Nordmann, dass sich die SP neu erfinden müsse. Doch ihre Ausrichtung müsse sie überdenken, vor allem im Ton: «Ich stelle fest, dass es oft eher die Sprache oder Ausdrücke sind, die abschrecken, als der Inhalt.»

40 Kommentare

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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Dass die SP an einem Parteitag den EU-Beitritt beschlossen hat, dürfte Kleinverdiener davon abhalten ihr beizutreten. Die sind doch nicht blöd und wollen weniger verdienen wie ihre EU-Genossen.
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Nun die einen polarisieren links, hätten Sie in der Vergangenheit gewonnen, wäre die Schweiz Teil der Sowjetunion geworden. Die anderen polarisieren rechts, weil die im rechten Augenblick gewonnen haben sind wir nicht in der EU und ein souveränes Land. Die richtige Wahl im richtigen Augenblick entscheidet.
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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Dank der bürgerlichen Behinderung von Parallelimporten für Importprodukte ganz ohne Schweizer Wertschöpfung, bezahlen wir rund 20 Mrd Franken zu viel. Als Vergleich: Für die Förderung von erneuerbaren Energien mit Schweizer Arbeitsplätzen haben die Stromkonsumenten 2014 demgegenüber gerade mal 0,27 Mrd Franken bezahlt. Die ISIS lässt sich leider unter anderem von den Golfstaaten finanzieren. Mit der Förderung von Schweizer Effizienzmassnahmen könnten wir unseren Geldfluss dorthin reduzieren.
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