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Lockerung der Corona-Massnahmen
Aus Tagesschau vom 11.05.2020.
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SRF-User zu Corona-Lockerungen «Die Schutzkonzepte finde ich fahrlässig»

Einkaufen und in die Beiz gehen ist wieder möglich. SRF-User zeigen sich aber vorsichtig – zu reden geben die Masken im ÖV.

Seit Montag ist vieles wieder möglich, was den Leuten in der Schweiz wochenlang verwehrt geblieben ist: Läden haben grösstenteils wieder geöffnet, Fitnesscenter ebenso, man kann zum Mittagessen oder auf ein Bier in eine Bar – und auch der öffentliche Verkehr hat sein Angebot fast wieder vollständig hochgefahren. Doch lange Warteschlangen und volle Züge mit maskentragenden Pendlern blieben grösstenteils aus.

Dies spiegelt sich auch in den Resultaten von drei Umfragen wider, die SRF News am Tag der Lockerungen lanciert hat. Bei der nicht-repräsentativen Online-Befragung erklärte fast die Hälfte von über 5000 Usern (Stand Dienstagmorgen), sie würden mit einem Besuch im Restaurant oder im Fitnesscenter noch zuwarten. Nur ein Viertel wollte das Angebot nutzen – 28 Prozent sind unsicher und bleiben lieber zu Hause.

Eindeutig ist die Meinung der SRF-User, die abgestimmt haben, zum Shopping: Zwei Drittel sind der Meinung, man solle sich nun unter keinen Umständen ins Getümmel stürzen.

User Markus Bossert schreibt dazu: «So wirkliche Lust für Shopping und Konsum generell kommt noch nicht auf.» Viele Leute hätte zurzeit andere Prioritäten, besonders die, die sich um ihre Arbeitsstelle Sorgen machen.

Lediglich knapp ein Viertel der User erachtet es als sinnvoll, dass das Einkaufen generell wieder ermöglicht wurde. Die Zurückhaltung und Skepsis zeigt sich auch in den Kommentaren.

So schreibt Marcel Kälin: «Ich bin sehr für die Öffnung von Einrichtungen und Lockerung von Einschränkungen. Die Schutzkonzepte finde ich jedoch fahrlässig und zu lasch.»

So wirkliche Lust für Shopping und Konsum generell kommt noch nicht auf.
Autor: Markus BossertSRF-User

Am meisten zu reden gibt bei den Lockerungen allerdings die Frage, ob es im öffentlichen Verkehr eine Schutzmaskenpflicht geben sollte. Derzeit wird lediglich «dringend empfohlen», eine Maske zu tragen, wenn die Distanzregeln nicht eingehalten werden können.

Je knapp die Hälfte der gut 8000 teilnehmenden User beantwortet bis am Dienstagmorgen die Frage nach einer Maskentragpflicht mit Ja oder Nein – nur wenige zeigten sich in der Frage unentschlossen. Nachher legten die Befürworter noch etwas zu.

Die meisten Kommentatoren votieren für eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. «Solange im ÖV die Schutzmaske keine Pflicht ist, fahre ich mit dem Privatauto in die Stadt», schreibt Tina Egger.

«Im ÖV braucht es dringend eine Maskenpflicht, weil der Abstand von zwei Metern nicht möglich ist», ergänzt Jean-Claude Heusser.

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Nur vereinzelte Pendler sind mit Maske unterwegs
Aus Tagesschau vom 11.05.2020.
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Eine erste Bilanz der Verkehrsbetriebe zu den Pendlerströmen am Montag hat gezeigt, dass auf vielen Strecken die meisten noch ohne Schutzmasken unterwegs sind. Sinn oder Unsinn der Masken gibt auf jeden Fall noch immer viel zu reden.

Masken schützen den Anderen, und wenn alle die Anderen schützen, sind auch alle geschützt.
Autor: Astrid MeierSRF-Userin

Auf einen Kommentar, herkömmliche Schutzmasken würden nichts bringen, antwortete Userin Astrid Meier: «Normale Hygienemasken nützen schon etwas, vor allem, wenn die meisten sie tragen. Sie schützen den Anderen, und wenn alle die Anderen schützen, sind auch alle geschützt.»

Coiffeure, Kosmetik-und Massagesalonsambulante BehandlungenSpitäler, Arztpraxen, PhysiotherapieBeerdigungenim grösserenKreisSeit 27. April wieder geöffnet oder erlaubtGartenbedarf, Blumenläden &BaumärkteQuelle: Ausstiegsfahrplan des Bundesrats Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Alle Betriebe brauchen ein Schutzkonzept.Quelle: Bundesrat, 29.04.20Noch unklarVerbot vonGrossveranstaltungen mit unter 1000 PersonenBis Ende AugustVerbot vonGrossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personenobligatorische Schulen (Kantone entscheiden)kompletterDetailhandelAb 11. Mai wieder geöffnet oder erlaubtGastronomiefür 4er-GruppenöffentlicherVerkehrSporttrainings imBreiten- und LeistungssportReisebürosschrittweiseLockerung derEinreisebeschränkungAb 8. Juni wieder geöffnet oder erlaubtweitere Schulen,AusbildungsstättenMuseen, BibliothekenZoos, botanische Gärten, SchwimmbäderTheater, Kinos,GottesdiensteBergbahnenTreffen von mehr als 5 PersonenGeisterspiele in denProfiligen(def. Entscheid am 27.5.)

Tagesschau, 11.05.2020, 19:30 Uhr

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64 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Feuz  („Üeu“)
    Maskenpflicht im ÖV unbedingt! Weil ständig wird ja vom BAG kommuniziert, dass eine Maske nur die Anderen schützt aber nicht sich selber. Folglich und logisch müssen Menschen die den 2Meterabstand nicht einhalten können, eine Maske tragen. Stelle mir vor da sitzt mir von Bern nach Zürich jemand gegenüber ohne Maske, schnupft und niest mich an und aufgrund der Inkubationszeit von 14 Tagen noch nicht weiss, dass er krank ist. Nein das wäre wie Russisches Roulette für mich
  • Kommentar von Dietmar Logoz  (Universalamateur)
    Mein Vorschlag: Einige Kantone (möglichst aneinandergrenzend) stellen sich zur Verfügung alle "Herdenimmunisierer" und Maskenablehner aufzunehmen und zu behalten, die anderen Kantone nehmen alle anderen Bewohner auf. Absolutes Kontaktverbot zwischen den beiden Territorien verhindert Konflikte. Dann können alle auf ihre Weise glücklich werden ;-)
  • Kommentar von Anita Mannhart  (lupus)
    @ Krebs Alfred weil ich den ganzen Tag mit Nichtsgescheitem beschäftig bin, habe ich keine Zeit, Masken zu schneidern. Krass, was sie da schreiben. Würde ich das tun würde mein Kommentar nicht abgedruckt.
    Und: meine Waschmaschine würde sowieso nur laufen, wenn sie gut gefüllt ist.
    Ihre Anweisung kann man übersetzen mit: Frauen an die Nähmaschine und in die Waschküche.
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Frau Mannhart, sie sind aber sehr frustriert! Weiss leider nicht was ich da krasses geschrieben haben soll. Ich lebe mit meiner Frau und der Familie meiner Tochter in der Dominikanischen Republik. Hier ist das ganze noch etwas extremer. Ausgangssperre von 17:00 und 06:00. Einkaufen und Bank eine Person mit Maske und Handschuhe. Da muss man etwas überlegen wie man noch einigermassen gut leben. Für einen Monat einmal eine Waschmaschine laufen zu lassen ist das kleinste Problem.