Zum Inhalt springen

Header

Video
Egger: «Die Fallzahlen nehmen wieder zu»
Aus News-Clip vom 18.06.2020.
abspielen
Inhalt

SRF-User zur zweiten Welle «Warum wird nicht öffentlich gemacht, wo die neuen Fälle sind?»

Die Corona-Ansteckungen nehmen in der Schweiz wieder zu. Das beunruhigt die SRF-User. Sie befürchten eine zweite Welle.

Die Zahl der Corona-Ansteckungen in der Schweiz innert einer Woche ist auf 156 Fälle gestiegen, in der Vorwoche waren es laut BAG noch 131 Fälle. Mittlerweile liegt die Reproduktionszahl R, also die Anzahl Personen, die ein mit dem Coronavirus Infizierter im Durchschnitt ansteckt, wieder über eins bei 1.14, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Jetzt schlägt Matthias Egger, Leiter der nationalen Task Force gegen das Coronavirus, in einem SRF-Interview Alarm. «Wir beobachten, dass die Anzahl Fälle wieder steigt. Das bereitet uns Sorge.» Und: «Eine zweite Wellte könnte in der Schweiz bereits in den nächsten Wochen kommen.»

Die Beschleunigung der Virus-Verbreitung löst auch bei den SRF-Usern Beunruhigung aus. In einer nicht repräsentativen Umfrage befürchten 74 Prozent eine zweite Welle. Mehr als 40'000 Userinnen und User haben an der Umfrage teilgenommen.

In der Kommentarspalte zeigen sich die meisten User besorgt über die aktuelle Lage in der Schweiz. «Solange es Menschen gibt, die alles zu easy sehen, wird es nicht vorbei sein», schreibt Userin Patricia Mutaleno. Auch User Daniel Bachmann ist besorgt: «Unsere noch guten Zahlen hängen höchstens noch an einem hauchdünnen Seidenfaden, falls er nicht schon gerissen ist, weil sich die Leute leider zu wenig auf Distanz halten und viele im Irrglauben sind, dass die Pandemie bereits vorbei ist.»

Unsere noch guten Zahlen hängen höchstens noch an einem hauchdünnen Seidenfaden.
Autor: User Daniel Bachmann

User Werner Gubser ruft die Bevölkerung dazu auf, sich weiter an die Regeln zu halten. «Auf die Zähne beissen und durchhalten! Es ist doch keine Sache, allen Leuten ein wenig auszuweichen und hie und da eine Maske an die Ohren hängen.»

Maskenpflicht gefordert

Viele Kommentatoren sind der Meinung, dass die Zeit für eine generelle Maskenpflicht gekommen sei. «Eine bedingungslose Masken- und Abstandpflicht von zwei Metern ist der einzige Weg, um eine zweite, viel stärkere Welle zu vermeiden und ohne Lockdown weiter leben zu können», meint User Lasek Hottowy.

Auch User Peter Steiner weist auf das wichtige Maskentragen hin: «Fakt ist, dass ein Maskentragen an Orten, wo die Distanzregel nicht eingehalten werden kann (ÖV), das Ansteckungsrisiko signifikant reduziert.»

Video
Egger (Covid-Taskforce) zur Maskenpflicht
Aus News-Clip vom 18.06.2020.
abspielen

Kritik an den bürgerlichen Parteien

Auch der Bundesrat und die bürgerlichen Parteien bekommen aufgrund der Lockerungsmassnahmen ihr Fett weg: «Mit bundesrätlich grossspurig-medialen Ankündigungen von Lockerungsmassnahmen ist der Bekämpfung der Pandemie nicht gedient», kommentiert User Arthur Pünter.

Kann das mal jemand Frau Gössi und Herrn Rösti erklären, die nicht müde werden, munter für Lockerungen Stimmung zu machen?
Autor: User Ernst Boller

User Ernst Boller meint: «Kann das mal jemand Frau Gössi und Herrn Rösti erklären, die nicht müde werden, munter für Lockerungen Stimmung zu machen? Und all jenen, die glauben, Demonstrationen organisieren zu müssen. Ich weiss, die sind leider alle resistent gegen Fakten.»

Video
Egger (Covid-Taskforce) zu weiteren Lockerungen
Aus News-Clip vom 18.06.2020.
abspielen

Forderung nach kommunaler Aufschlüsselung

Einige Kommentatoren beunruhigt die aktuelle Situation nicht. Für User Simon Mathys war immer klar, dass mit den Lockerungen die Fallzahlen wieder ansteigen. «Herr Egger macht auf Panik. Es wurde immer kommuniziert, dass das Contact Tracing bis zu 100 Ansteckungen gut funktioniere. Jetzt hatten wir an einigen Tagen über 30.»

Herr Egger macht auf Panik. Es wurde immer kommuniziert, dass das Contact Tracing bis zu 100 Ansteckungen gut funktioniere. Jetzt hatten wir an einigen Tagen über 30.
Autor: User Simon Mathys

User Renato Longa fordert das BAG auf, die täglichen Fallzahlen auch auf kommunaler Ebene zu veröffentlichen. «Weiss man, dass in unmittelbarer Nähe neue Fälle aufgetreten sind, dann werden die Regeln mit Bestimmtheit strikter eingehalten.» Auch Hanna Streuli würde eine kommunale Aufschlüsselung der Infektionsfälle begrüssen: «Warum wird nicht öffentlich gemacht, wo die Fälle sind?»

Video
Egger (Covid-Taskforce) zu kommunaler Aufschlüsselung
Aus News-Clip vom 18.06.2020.
abspielen

10vor10, 21.50 Uhr, 18.06.20;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

94 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jonas Gnehm  (JoG)
    Wenn wir schon wieder bei den Zahlen sind. Das ganze Pandemiespektakel wird leider nicht vorbei sein, bevor der Virus bei mind. der Hälfte der Bevölkerung durch ist. Helft doch der Taskforce, dass sie nicht immer schlaflose Nächte haben müssen. Es geht darum den Virus im Zaum zu halten, dass er nicht wieder exponentiell zunimmt...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Georg Fischer  (SGF)
    Das Virus ist nicht verschwunden,nur eingedämmt und kann sich rasch wieder verbreiten wenn wir uns nicht die Hygiene Masnahmen und Abstand einhalten und wo viele Leute dicht beieinander sind,Masken tragen.Solange es keine Medis und Impfstoff gibt werden wir nicht darum herumkommen. Man darf gespannt sein wie die Kantone diese Aufgabe meistern werden, denn sie müssen jetzt entscheiden was zu tun ist wenn sich das Virus regional/lokal ausbreiten sollte.Der Kantönligeist wird geprüft werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Dani Furer  (einfach statt kompliziert)
    Nein wie süss, jetzt werden die Zahlen 7 Tage lang zusammen gezählt. 156 tönt doch etwas dramatischer als 13 am Tag.
    Und wieviel sterben in der gleichen Zeit an Alkoholkonsum., Nikotin, Autounfälle, Selbstmord usw.?
    Alles vermeidbare! Todesfälle, wenn man etwas mehr Rücksicht aus seine Mitmenschen nehmen würde.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen