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Schweiz SRG baut rund 250 Stellen ab

Infolge des Mehrwertsteuer-Urteils des Bundesgerichts und wegen des höheren Gebührenanteils für Regionalsender muss die SRG ab 2016 jährlich 40 Millionen Franken sparen. Ein Stellenabbau ist unvermeidbar. Rund 250 Stellen sollen gestrichen werden.

Legende: Video SRG-Generaldirektor Roger de Weck zum Sparprogramm abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus News-Clip vom 06.10.2015.

Infolge des Mehrwertsteuer-Urteils des Bundesgerichts und wegen des höheren Gebührenanteils für Regionalsender muss die SRG ab 2016 jährlich 40 Millionen Franken sparen. Es ist mit dem Abbau von rund 250 Stellen zu rechnen, ein Sozialplan ist vorgesehen.

Rückstellungen für den Stellenabbau und Mehrkosten wegen der Mehrwertsteuer dürften 2015 ein beträchtliches Defizit bringen. 2016 will die SRG wieder schwarze Zahlen schreiben.

Abstriche auch beim Programm

Für einige Jahre mit einem Defizit zu leben, ist für die SRG kein Thema. SRG-Generaldirektor Roger de Weck dazu: «Damit würde man letztlich die Substanz angreifen. Wir versuchen noch effizienter zu arbeiten. Wir gehen dabei strategisch vor und treffen dort Massnahmen, wo wir noch produktiver sein können.»

Auch Abstriche beim Programm seien unvermeidlich, so de Weck weiter. Die SRG werde sich aber bemühen die Qualität zu halten. Doch das Angebot werde etwas kleiner werden.

Auf die Frage, welche Rolle der derzeitige politische Druck auf die SRG bei den Sparüberlegungen spiele, betont de Weck: «Keine.»

Legende: Video SRG muss Stellen streichen abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 06.10.2015.

Über 100 Stellen werden bei SRF gestrichen

Das Sparprogramm betrifft alle Sprachregionen und Unternehmensbereiche und erfolgt vorrangig in Verwaltung, Informatik und Produktion.

In der Deutschschweiz dürften bei SRF und der Tochtergesellschaft tpc zusammen voraussichtlich 102 Vollzeitstellen betroffen sein.

Bei RTS in der französischen Schweiz 74 Stellen, bei RSI in der italienischen Schweiz 49 Stellen, bei der Generaldirektion 20 Stellen.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Auf die Frage, welche Rolle der derzeitige politische Druck auf die SRG bei den Sparüberlegungen spiele, betont de Weck: «Keine.»" Ich weiss nicht, ob man so eine Frage überhaupt beantworten kann. Ist z.B. Landfrauenküche politisch? Da gibt es welche, die schimpfen gerne generalisierend gegen die SRG u. dass sie politisch links sei, meinen zwar SRF (bzw. Deutschschweizer SRG-Teil), aber schätzen z.B. Landfrauenküche. Manchmal kommt mir das etwas so vor: "Ich hasse dich, verlasse mich nicht!"
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  • Kommentar von Sonja Lehmann (Sunne)
    Bitte auch den Sender SRF Musikwelle nicht streichen, da ich und viele anderen auch den Sender jeden Tag höre und es die schönste Musik hat. Die Radio-Sender SRF Virus und SRF 4 News können gestrichen werden.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      Ich möchte bei dieser ganzen Sparübung nicht quasi auf der anderen Seite stehen, wenn man schon nur hier in dieser Kommentarzeile die Ideen dazu liest. Und ich hab etliche Dinge erst durch das Archiv mitbekommen (bzw. später nachgesehen/-gehört) durch das Internetportal. Den totalen Durchblick dazu habe ich jedenfalls ganz sicher nicht in diesem Labyrinth: "Das Sparprogramm betrifft alle Sprachregionen und Unternehmensbereiche und erfolgt vorrangig in Verwaltung, Informatik und Produktion."
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  • Kommentar von R. Willi (rwilli)
    Er geht nicht mit dem Rasenmäher durch, aber mit dem Pflug...... Was ich nicht verstehe, jetzt bezahlen alle die Billag und da soll weniger in die Kasse kommen? Und mehr Werbung wird in unserem Staatlichen Fernsehen auch geschaltet, da kommt ja auch einiges an Geld rein......... Dies ist doch wieder ein Manager versagen!!!!!
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