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Staatsbesuch aus dem Iran «Wir wollen die guten Beziehungen zur Schweiz weiterführen»

Legende: Video Irans Präsident Rohani besucht die Schweiz abspielen. Laufzeit 03:08 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 03.07.2018.
  • Irans Präsident Hassan Rohani ist seit Montag in der Schweiz auf Staatsbesuch.
  • Man habe sich auf eine Vertiefung der bilateralen Beziehungen verständigt, sagt Bundespräsident Alain Berset vor den Medien.
  • Rohani unterstrich die guten Beziehungen zur Schweiz und erklärte, unter welchen Bedingungen Iran seine Verpflichtungen im Atom-Deal weiter wahrnehme.
  • Auch über Menschenrechte führe man «einen offenen Dialog von hoher Qualität», so Berset.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 12:59

    Hiermit schliessen wir unseren Liveticker zur Pressekonferenz von Bundespräsident Alain Berset und Irans Präsident Hassan Rohani. Wir danken für Ihr Interesse.

  • 12:59

    SRF-Bundeshausredaktor Georg Häsler zur Medienkonferenz in Bern: «Rohani hat die Plattform genutzt, um die iranische Position in der Welt äussern zu können. Bundespräsident Berset hat den Dialog deutlich ins Zentrum gestellt. Die Schweiz nimmt ihre Rolle als neutrales Land zwischen den Grossmächten aktiv ein – mutig, aber auf dünnem Eis.»

    Legende: Video «Mutige Position der Schweiz» abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
    Aus News-Clip vom 03.07.2018.
  • 12:55
    Wir sind uns einig: Wenn gewisse Regierungen Eltern von ihren Kindern trennen, ganz unabhängig von Fragen der Religion, ist das etwas, das sich nicht gehört. Wir verurteilen eine solche Praxis.
    Autor: Hassan RohaniPräsident Iran
  • 12:49

    Rohani schiesst gegen Trump

    Legende: Video Kritik an Trumps Migrationspolitik abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
    Aus News-Clip vom 03.07.2018.
  • 12:45

    Rohani wünscht Nati Glück

    Rohani sagt, er und Berset hätten auch über Fussball gesprochen. Der Schweizer Nationalmannschaft wünsche er für das Spiel heute Abend Glück. «Wir haben uns auch über die Leistung der beiden Nationalteams an der Fussball-WM in Russland unterhalten», so Rohani.

  • 12:38

    Rohani zum Atomdeal

    Wenn unsere Interessen in diesem Atomabkommen wahrgenommen werden und wir den Eindruck haben, dass wir von den Vorteilen daraus profitieren können, bleiben wir unseren Verpflichtungen treu.
    Autor: Hassan RohaniPräsident Iran
  • 12:36
    Wir sind sehr erpicht darauf, die guten Beziehungen mit der Schweiz weiterzuführen.
    Autor: Hassan RohaniPräsident Iran
  • 12:30

    Irans Präsident Hassan Rohani äussert sich

    Rohani bedankt sich bei Bundespräsident Berset für die Einladung. Rohani betont, Iran wolle die Beziehungen zur Schweiz auf verschiedenen Ebenen vertiefen. Dazu seien zuvor Absichtserklärungen unterzeichnet worden.

  • 12:27

    «Dialog über die Menschenrechte»

    Bundespräsident Berset sagt an der Medienkonferenz, die Schweiz und Iran führten auch einen offenen Dialog über die Menschenrechte, «einen Dialog von hoher Qualität».

  • 12:20

    Jetzt spricht Bundespräsident Alain Berset

    Die Schweiz und der Iran haben sich auf eine Roadmap geeinigt, um die bilateralen Beziehungen zu vertiefen.
    Autor: Alain BersetBundespräsident
  • 12:05

    Die Iranische Republik und die Schweiz haben Absichtserklärungen in den Bereichen Strassenverkehr, Bildung und Gesundheit unterzeichnet. Die Details sind noch nicht bekannt.

    Bundeshausredaktor Georg Hässler bezeichnet das Unterschreiben der Absichtserklärungen als «Courant normal». Solche Vereinbarungen würden auch mit anderen Ländern geschlossen.

  • 12:00

    Medienkonferenz beginnt

    Bundespräsident Alain Berset und Irans Präsident Hassan Rohani treten gemeinsam vor die Medien.

    Zunächst werden gegenseitige Absichtserklärungen zwischen beiden Ländern unterzeichnet.

  • 11:57
    Unser Kollege Werner van Gent hat einmal ein ganz gescheites Buch geschrieben über den Iran mit dem Titel ‹Iran ist anders›. Und genau darum geht es: Es ist anders. Wir können diese ganzen Geschehnisse innerhalb des Iran nicht mit westlichen Ellen messen.
    Autor: Pascal WeberSRF-Nahost-Korrespondent
  • 11:55

    «Maximaler Druck auf Iran»

    US-Präsident Donald Trump hat bereits angekündigt, die Sanktionen gegen den Iran ab August schrittweise wieder einzuführen. USA-Korrespondent Peter Düggeli sagt, Trump wolle damit maximalen Druck erreichen und den Iran an den Verhandlungstisch zurückzwingen. Und so aus Sicht der USA einen besseren Vertrag aushandeln.

    Legende: Video «Sanktionen werden wieder eingeführt» abspielen. Laufzeit 00:33 Minuten.
    Aus News-Clip vom 03.07.2018.
  • 11:45

    Sanktionen könnten sich negativ auf die Schweiz auswirken

    Schweizer Firmen müssten aufgrund der US-Sanktionen mit negativen Konsequenzen rechnen, sollten sie zu sehr mit dem Iran geschäften, sagt USA-Korrespondent Peter Düggeli. Zudem sei die Wirtschaftsleistung des Irans zu klein – im Vergleich zu jener der USA –, um mit Investitionen im Iran wichtigere und grössere Geschäfte in den USA zu gefährden.

  • 11:41
    Rohani wird im Westen auch immer als Hoffnungsträger, als Reformer hingestellt. Rohani ist kein Reformer. Er ist ein erzkonservativer Mann aus dem theologischen Establishment.
    Autor: Pascal WeberSRF-Nahost-Korrespondent
  • 11:31

    SRF-Nahost-Korrespondent Pascal Weber sagt, Donald Trump lasse in der Iran-Frage das Fingerspitzengefühl vermissen. Der Iran habe das Atomprogramm damals aus Selbstschutz aufgenommen. Die Frage bei der Lösung des Iran-Konflikts müsse deshalb immer auch sein: Wie kann sich das iranische Regime gegen die Nachbarn schützen?

  • 11:26

    «Die Schweiz begibt sich mit dem Besuch auf diplomatisches Glatteis», sagt SRF-Bundeshausredaktor Georg Häsler in der Sondersendung. Die Schweiz signalisiere mit der Einladung aber auch «Courant normal».

    Legende: Video SRF-Bundeshausredaktor Häsler zur Bedeutung des Rohani-Besuchs abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
    Aus News-Clip vom 03.07.2018.
  • 11:18

    Warum die EU den Atomdeal retten will?

    Der Atomdeal beinhalte auch eine gewisse «diplomatische Eitelkeit» von Seiten der EU, sagt SRF-Korrespondent Sebastian Ramspeck in Brüssel. Der Deal sei hauptsächlich von der EU geprägt und ausgehandelt worden – unter anderem auch darum wolle die EU den Deal retten.

    Legende: Video «Der Bundesrat hat sich klar auf die Seite des Deals gestellt» abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
    Aus News-Clip vom 03.07.2018.
  • 11:06

    Der Zeitpunkt von Rohanis Besuch in der Schweiz ist bemerkenswert. Es ist sein erster Besuch im Westen seit der Aufkündigung des Atom-Abkommens durch die USA. Es ist unklar, ob der Deal noch zu retten ist und welche Rolle die Schweiz dabei spielen könnte.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Der Iran ist sicher kein Vorzeigestaat für einen idealen Staat. Aber er behandelt religiöse Minderheiten wie Christen oder Juden gut im Vergleich zur arabischen Halbinsel. Auch Frauen werden dort deutlich besser behandelt als in Saudi-Arabien. Wenn man genau hinschaut welche Länder den nahen Osten wirklich destabilisieren sind es Saudi-Arabien sowie Katar und deutlich weniger der Iran.
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    1. Antwort von roland goetschi (pandabiss)
      Seit September 2008 ist im Iran auch gesetzlich festgeschrieben, dass der Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion mit dem Tode bestraft werden kann.
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    2. Antwort von roland goetschi (pandabiss)
      Eine Gleichberechtigung der Frauen ist im Iran nicht gegeben und wird von der Regierung abgelehnt. Iran hat die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau nicht unterzeichnet.
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    3. Antwort von Alex Volkart (Lex18)
      An Herr Goetschi: Das der Übertritt vom Islam in eine andere Religion mit dem Tode bestraft wird kann durchaus sein, aber in welchem muslimischen Land ist dies nicht so? Auch dass die Gleichberechtigung der Frau im Iran nicht gegeben ist stimmt. Aber sie haben doch mehr erreicht als z.B. in Saudi-Arabien. Iran ist kein Vorzeigestaat, aber in der Entwicklung doch weiter als Saudi-Arabien, Katar oder Bahrain.
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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Es sollte auch im Interesse der Schweiz sein dass die moderaten Kräfte um den Herr Rohani im Iran an der Macht bleiben und der Iran nicht in die Verhältnisse unter Achmadinetschat zurückfällt. Auch sollte man damit beginnen Herrn Trump nicht mehr ernst zu nehmen. Er spricht vom Iran wie von einem Terror-Staat. Wenn man den Iran mit Freunden der USA wie Saudi-Arabien vergleicht kommt der Iran einem wieder viel besser vor.
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  • Kommentar von Daniel Dörig (Daniel Dörig)
    Kurz nach dem Einmarsch der US im Irak 2003, verlangte der Iran die Auslieferung der Opposition in Paris. Das konnte verhindert werden, was jährlich gefeiert wird, am Wochenende mit ca. 100'000 Teilnehmern. Ein in Österreich lebender iranischer "Diplomat" stiftete angeblich ein iranisches Ehepaar an, einen Anschlag auf dieses Treffen auszuüben. Meine Dankbarkeit darüber in einem Kommentar unten mit engl. Quellenangabe finden praktisch alle hier schlecht. Seltsam...
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    1. Antwort von David Arnold (darnold)
      Es bezweifelt kaum jemand, dass die Iranische Regierung kein Unschuldslamm ist. Aber was ist Ihr Vorschlag? Isolation & Sanktionen > Die Iranische Bevölkerung fühlt sich vom Westen betrogen (sic!) und ausgeschlossen> Radikalisierung> Radikalere Regierung> die Rüstungsindustrie& Polemik gewinnt auf beiden Seiten. Leute, die sich überfordert/verloren fühlen oder zu Gewalt&Intrigen greifen, gibt es leider überall und mit Öffnung der Wohlstandschere immer mehr. Da hilft Isolation aber auch nicht.
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