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Schweiz Strafvollzug kostet eine Milliarde Franken jährlich

Wie teuer ist der Strafvollzug in der Schweiz? Bislang war dies nicht bekannt. Der Bundesrat hat nun das Gehemnis gelüftet: Eine Milliarde Franken pro Jahr. Allerdings fehlen genauere Angaben zu den Kosten.

Genaue Informationen fehlen. Der Straf- und Massnahmenvollzug fällt in den Aufgabenbereich der Kantone. Der Bund führt über die Aufwendungen der Kantone nicht Buch.

Einrichtungen unterstützt

Eine Umfrage des Bundes bei den Kantonen zeigte, dass in vielen Kantonen die Daten fehlen. Die vorhandenen Daten zeigen, dass die Kosten zwischen 2005 und 2010 um knapp einen Viertel gestiegen sind.

Gefängnistüre mit Klappe.
Legende: Der Strafvollzug liegt in der Kompetenz der Kantone. Keystone

Genaue Angaben sind zu den Beiträgen des Bundes für den Straf- und Massnahmenvollzug an die Kantone möglich. Der Bund richtet solche Beiträge zum einen an Neu- oder Umbauten von Vollzugsanstalten für Erwachsene und Jugendliche aus. Zum andern unterstützt er Erziehungseinrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene mit Bau- und Betriebsbeiträgen. Im Jahr 2011 tat er dies mit insgesamt 91 Millionen Franken.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Bendicht, Bern
    Wenn man dauernd nach "Law and Order" schreit und darum die Gesetze verschärft und dem Staat immer weitergehende Rechte einräumt, produziert man halt auch Häftlinge und da die finsteren Zeiten von Brot und Wasser zum Glück vorbei sind, kostet das dann halt auch immer mehr.
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    1 Milliarde Steuergelder fuer Kriminelle, die vom In- und Ausland kommen. Da ist doch Handlungsbedarf, es kann nicht sein, dass wir fuer diese Kriminellen mit 1000 Millionen Schweizer Franken aufkommen muessen. Die Krininellen sollen Arbeiten fuer den Staat (z.B. Strassenbau, Waldpflege, etc.) und so sich selbst Finanzieren, dass bringt vermutlich so einigen dazu, sich zu ueberlegen, weiterhin Kriminel taetig zu sein.
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    1. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Ihre Forderungen sind werden ja bereits seit eh und je erfüllt - es besteht Arbeitspflicht im Strafvollzug ... auch in der Schweiz! Un zu Ihrer letzten Überlegung: Es ist allgemein bekannt, dass die meisten im Knast erst recht richtig kriminell werden, deshalb möchte man von den Kurzzeitinsassen wegkommen und setzt auf den offenen Vollzug.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Mehr Transparenz erwünscht, bitte schön, Damen und Herrn Bundesräte!! Kein Wunder, wird an allen Enden und Ecken auf Teufel komm raus bei den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung gespart. Frau Sommaruga ist als Justizministerin nicht mehr tragfähig. Es braucht eine Person, welche dieses Departement gewissenhaft und kompetent leitet und nicht nach dem Motto. "Seit umschlungen Millionen" Tür und Tor für immer noch mehr Asylsuchende - darunter leider auch kriminelle - öffnet.
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    1. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Interessant Ihre Wahrnehmung, denn seit Amtsbeginn Sommarugas wurden die Asylbestimmungen laufend verschärft. Hingegen, was hatte denn Ihr Oberguru vom Herrliberg in seiner Amtszeit vollbracht?
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