Tempo 130 auf Autobahn: Autopartei scheitert mit Initiativen

Die Auto-Partei bringt ihre drei Volksinitiativen nicht zustande, die sie im Mai 2013 lanciert hatte. Die Begehren verlangten den Ausbau der Nationalstrassen, Tempo 130 auf der Autobahn sowie die Verwendung aller Strassengelder für die Strasse.

Eine Autobahn im Kanton Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Auto-Partei wollte auf Autobahnen Tempo 130 einführen. Keystone

Die Auto-Partei bringt ihre Anliegen nicht vor das Stimmvolk. Sie bringt die für Initiativen nötigen 100'000 Unterschriften nicht zusammen. Das teilte auto-partei.ch mit.

Am meisten Zuspruch erhielt die Volksinitiative «Ja zu vernünftigen Tempolimiten». Mit diesem Begehren wollte die Auto-Partei erreichen, dass auf Autobahnen mit 130 statt wie heute 120 km/h gefahren werden soll. Auf Hauptstrassen ausserorts sollte Tempo 100 gelten.

Anliegen mit «Milchkuh-Initiative» bereits erfüllt

Die wenigsten Unterschriften brachte die Initiative «Strassengelder gehören der Strasse» ein. Das Anliegen sei indes mit der zustande gekommenen «Milchkuh-Initiative» bereits erfüllt.

Die dritte gescheiterte Volksinitiative trug den Titel «Freie Fahrt statt Mega-Staus» und verlangte den Ausbau von mehreren Abschnitten der Nationalstrassen auf sechs Spuren.