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F/A-18-Absturz von 2016 Ursache der Katastrophe im Sustengebiet noch unklar

Bergspitze
Legende: Der Absturz 2016 erfolgte in schwer zugängigem Gebiet. Nun werden weitere Trümmerteile im Sustengebiet gesammelt. Keystone
  • Die Ursache des Absturzes eines F/A-18-Kampfjets der Armee im Sustengebiet vor einem Jahr ist nach wie vor nicht geklärt.
  • Im Rahmen der laufenden Untersuchung führt die Schweizer Luftwaffe seit Montag eine Nachräumungsaktion durch.
  • Dabei sammelt das Gebirgsdetachement die restlichen Trümmerteile des verunglückten Kampfjets ein, wie die Luftwaffe mitteilte.

Bereits unmittelbar nach dem Unglück waren Trümmer des Jets eingesammelt worden. Nun sollen bis Ende Woche die übrig gebliebenen Teile im steilen und schwer zugänglichen Gebiet geräumt werden.

Ein Sprecher der Militärjustiz sagte, die Nachräumung sei Teil der laufenden Untersuchung. Es handelt sich dabei um eine vorläufige Beweisaufnahme. Wann diese abgeschlossen werden könne, sei nach wie vor offen.

Was man bisher weiss

Eine Woche nach dem Absturz hatte die Militärjustiz mitgeteilt, dass die Flugsicherung in Meiringen (BE) eine Flughöhe angeordnet hatte, die für den fraglichen Startsektor zu tief gewesen sei. Der Flugverkehrsleiter hatte eine Flughöhe von 10'000 Fuss (rund 3050 Meter über Meer) angeordnet. Die sichere Mindestflughöhe für den Startsektor betrug jedoch 14'300 Fuss (rund 4360 Meter über Meer). Welchen Einfluss diese Anordnung auf den Absturz hatte, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Meist sind unglückliche Zusammenhänge an einem Flugzeugabsturz schuld. So sollte es auch einem gut vorbereiteten Piloten klar gewesen sein, dass 10000ft knapp werden könnten, derweil dem Flugverkehrsleiter derselbe Vorwurf gemacht werden kann. Warum keiner von beiden daran dachte, wollen wir mal so dahinstellen. Dass man erst jetzt (wo's grad wieder geschneit hat und bereits dutzende Souvenirkletterer da waren) die Resttrümmer einsammeln will, wirft ein wenig seriöses Licht auf Beamtenbern.
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Skyguide- war da nicht mal was über dem Bodensee mit vielen Opfern? Damals wurde einer der Fehlbaren fürchterlich bestraft.Nichts gelernt?
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    1. Antwort von Alfred Reist (Fredi)
      So tragisch dies alles ist: haben sie schon mal daran gedacht, dass sie ihr falsch beschriebenes Papier einfach wegwerfen können. Der Skyguide- MA kann nicht nachkorrigieren und neu beginnen.
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    2. Antwort von marc rist (mcrist)
      @AR: Aber Herrn Rossier hat es nicht allzu sehr geschadet. Es sitzt seit Jahren wieder fest im Sattel, wenn auch etwas branchenfremd.
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    3. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @rist - Bingo! Wie ueblich wurden ein paar Kleine Gehaengt, und die Grossen, welche Privatflugplaetze auch in der Nacht oeffnen lassen, statt die Ponzen auf offene Flughaefen umzuleiten, und Luftpolzeiwachen ohne Wachkommandant oder Stellvertreter betreiben, vor Strafverfolgung beguenstigt. Wie frueher die Barrierenwaerterin, statt die Sparer eines Haltesignals fuer den Zug bei offenen Schranken mit Lebensgefahr fuer die Benutzer des Bahnuebergangs....
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  • Kommentar von Toni Koller (Tonik)
    SRF, bitte: Der Absturz eines Militärjets mit einem Todesopfer ist keine "Katastrophe"! So wenig, wie ein Autounfall mit einem Toten eine Katastrophe darstellt. Hier diesen Begriff zu verwenden, bedeutet Verachtung gegenüber den zahlreichen Opfern wahrer Katastrophen. Von seriösem Service-Public-Journalismus dürfte man eine angemessene Wortwahl erwarten.
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