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107'075 Unterschriften Vaterschaftsurlaubs-Initiative ist zu Stande gekommen

Legende: Video Vaterschaftsurlaubs-Initiative kommt vors Volk abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.08.2017.
  • Die Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» kommt vors Volk.
  • Nach Angaben der Bundeskanzlei vom Donnerstag sind 107'075 eingereichte Unterschriften gültig.
  • Die Initiative verlangt, dass der Vaterschaftsurlaub wie der Mutterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung finanziert wird.

Die Kosten für die vier Wochen würden sich gemäss Berechnungen des Bundesrates auf rund 400 Millionen Schweizer Franken belaufen. Zur Finanzierung müssten Arbeitgeber und Arbeitnehmer je 0,06 Lohnprozente mehr einzahlen. Nach Vorstellung der Initianten sollen Väter den Urlaub innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes flexibel beziehen können. Die 14 Wochen Mutterschaftsurlaub blieben unangetastet.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin (stoni)
    Richtig baut unser Sozialsystem aus, dann haben wir bald italienische Verhältnisse und jeder/e hat einen 1000 Euro Job.
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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Ein gute Idee, ich bin dafür. Generell bin ich für mehr Freizeit und weniger Arbeitszeit. Man darf nicht vergessen: motivierte und glückliche Arbeiter sind gute Arbeiter. Wer unter Dauerstress und Druck steht, der macht mehr Fehler und ist nicht glücklich! 6 Wochen Ferien wären dann der nächst, überfällige Schritt!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Diese Initiative für 6 Wochen Ferien hatten wir aber schon & sie wurde abgelehnt. Und meine, dass alle die Vorgenerationen, welche noch länger gearbeitet haben & weniger Ferien hatten, deshalb nicht die schlechteren Arbeiter waren. Und Männer ohne Vaterschaftsurlaub waren, glaube ich, auch nicht schlechtere Väter. Also mein Vater hat in seiner "üblichen" Freizeit sehr viel mit uns Kindern unternommen.
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  • Kommentar von Urs Müller (Confoederatio)
    Die Wirtschaft muss sich umstellen. Zukünftig wird neben Mütter auch Vater geben. Und 4 Wochen Vaterschaftsurlaub kann da nur ein Anfang sein. Aber ein sehr wichtiger, vor allem für die Familie und die Vater-Kind-Beziehung.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Sorry, aber Väter, welche für eine gute Vater-Kind-Beziehung 4 Wochen vom Staat bezahlten Vaterschaftsurlaub brauchen, sind meiner Meinung nach, dann nicht unbedingt die besseren Väter. Oder glauben die Berfürworter tatsächlich daran, dass diese 4 Wochen "Schnellbleiche" sie dann zu besseren Vätern macht? Die Beziehunge zu ihren Kindern nur dadurch inniger wird?
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    2. Antwort von Urs Müller (Confoederatio)
      Grade die ersten Lebenswochen eines Säuglings sind die wichtigsten Wochen zum Aufbau einer Beziehung. Trennen sie sich von der altruiszischen Vorstellung, die Mutter macht den Haushalt und kümmert sich um die Kinder und der Vater geht arbeiten.
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