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Die Initianten reichen die Unterschriften für die Wiedergutmachungsinitiative ein
Legende: Die Wiedergutmachungsinitiative fordert, dass Opfer von staatlichen Zwangsmassnahmen als Entschädigung Geld erhalten. Keystone
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Schweiz Verdingkinder erhalten drei Millionen Franken

Die Summe ist dank Spenden zusammen gekommen. Bisher haben 400 Betroffene davon profitieren können.

Entschädigung für Verdingkinder: Dank Spenden haben Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen seit Sommer drei Millionen Franken an Soforthilfe erhalten. Dies gab der stellvertretende Direktor des Bundesamtes für Justiz, Luzius Maeder, bekannt.

Das Geld des Soforthilfefonds kommt aus freiwilligen Spenden und wird von der Glückskette verwaltet. Die Kantone beteiligten sich mit fünf Millionen Franken daran. Weitere Beiträge im Umfang von zwei bis drei Millionen Franken von anderen Spendern werden angestrebt. Dieses Ziel sei noch nicht ganz erreicht, heisst es.

Hunderte Gesuche

In über 400 Fällen hätten Beiträge im Gesamtumfang von drei Millionen Franken ausbezahlt werden können.Seit Juni 2014 sind rund 650 Gesuche beim Ausschuss des Soforthilfefonds eingereicht worden. 450 Gesuche seien geprüft worden. Dies entspreche einer durchschnittlichen Auszahlung pro Person von rund 8000 Franken. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung am 30. Juni 2015 würden zahlreiche weitere Gesuche erwartet.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von S. Meier , Adliswil
    Diese Menschen müssen unbedingt entschädigt werden. Traurig ist die Tatsache, dass der bisherige Nothilfefond über Spenden zusammen kommen musste. Der Staat (Sozialarbeiter, Gemeindemitarbeiter usw. usf.) war sehr aktiv an dieser Praxis mitbeteiligt. Es ist meines Erachtens eine Schande, dass sich hier der Staat bis jetzt gedrückt hat. Desweiteren passiert auch heute noch in der Schweiz extrem viel Unrecht.
  • Kommentar von M.Müller , Zürich
    Ich denke es ist grundsätzlich richtig, dass diese Menschen eine Entschädigung erhalten. Es ist aber Falsch, dass wir in der Schweiz ein System von sozialisierter Verantwortung u. Risiken haben welches ein System der Verantwortungslosigkeit der Verursacher aufbaut. Viele Politiker und Manager benehmen sich moralisch über dem Abgrund weil die 0 Verantwortung tragen müssen. Diese Verantwortungslosigkeit ist ein qualifiziertes Verbrechen am Volk! Stoppt diesen Wahn!
    1. Antwort von Charles Dupond , Vivis
      "Dieser Wahn" sollte aber zuerst gestoppt werden, wenn sich verspeckulierende Atomponzen oder im Ausland gestaendig kriminelle Baenkster an Volksmilliarden bedienen. Nachdem sich der Staat aktiv an der Versenkung der Verdingkinder und deren Ruecklieferung nach Flucht beteiligt hat, trifft ihn auch eine direkte Pflicht zur Entschaedigung und Genugtuung fuer die Opfer. Wobei es ihm natuerlich freisteht, auf politisch nicht zu maechtige Taeter(kasten) Rueckgriff zu nehmen....
  • Kommentar von M. Kaiser , Rebstein
    An dieser Unmenschlichkeit von gestern an Schutzlosen, offenbart sich die verkommene Moral einer sich selbst genügsamen Horde von heuchlerischen gierigen und bigotten Bürgern, heute sind deren Mittel subtiler geworden, versteckt in einem undurchschaubaren Gewirr von Gesetzen und Vorschriften, scheitern viele an Hindernissen die folgend unwiderruflich in die Armut führen, die Verarmung weltweit nimmt zu, während die Reichen an den Armen reicher werden. In diese Welt Kinder setzen? mir graust es.
    1. Antwort von Charles Dupond , Vivis
      Bingo! Wie sagte doch schon der olle Brecht: "Ich bin arm damit Du reich sein kannst!"