Zum Inhalt springen

Header

Audio
Zuerst Swisscom, nun muss auch Sunrise 0900er-Nummer für Geschäftskunden sperren
Aus Espresso vom 29.07.2020.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 49 Sekunden.
Inhalt

Viele Notfallnummern betroffen Auch Sunrise sperrt 0900er-Nummern für Geschäftskunden

  • Nun trifft es auch Sunrise-Kunden, deren Vertrag über ihr Geschäft läuft. Sie können ab dem 1. August keine Mehrwertdienste mehr nutzen.
  • Dazu zählen auch 0900er-Nummern von Spitälern oder ärztlichen Notfalldiensten.
  • Grund für die Sperrung ist ein Bundesgerichtsurteil, das Mehrwertdienste dem Geldwäschereigesetz unterstellt.
  • Das Urteil betraf zunächst nur Swisscom-Kunden, doch nun ist auch Sunrise davon betroffen. Salt lässt ausrichten, man sei dabei, die nötigen Massnahmen umzusetzen und informiere später.

Aus «Espresso» vom 29.06.2020:

  • Audio
    Notfall-Vermittler mit 0900er-Nummer in Nöten
    aus Espresso vom 29.06.2020.
    abspielen. Laufzeit 1 Minute 31 Sekunden.

    Medphone mit Übergangslösung

    Medphone wickelt nicht-lebensgefährliche Notfälle in den Kantonen Bern und Luzern über eine kostenpflichtige 0900er-Nummer ab. Dass diese ab dem 29. Juni für betroffene Swisscom-Kunden nicht mehr erreichbar ist, sei «unglaublich», so Geschäftsführerin Daniela Schudel gegenüber «Espresso». Sie kritisiert, dass die Swisscom sie sehr kurzfristig informiert habe. Man habe nun eine Übergangslösung erarbeitet. Wer betroffen sei, könne sich über das Kontaktformular bei Medphone melden, und man stelle dann die Lösung individuell zur Verfügung.

Espresso, 29.07.2020, 08:13 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen
  • Kommentar von Daniel Gion  (dgion)
    Das Problem heisst Bundesgericht! Die Richter dort erfinden regelmässig irgendwelche Wege Gesetzte so zu uminterpretieren um Ihre Macht zu zeigen und eigenen Vorstellungen der Bevölkerung aufzuzwingen.
    Wer kontrolliert diese gefährliche Instutition? Es müsste ein Gremium geben welche überprüft ob die in der Begründung aufgeführten Gesetzte gemäss Motivation des Gesetzgebers angewandt wurden
  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Wenn die Geschichte letzten Endes über Businessdruck dazu führt, dass die unsäglichen 0900er-Nummern aussterben, finde ich das saugut.
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Unglaublich ist wohl eher dass solch parasitäre "Notfalldienste" nur via kostenpflichtiger Nummer erreichbar sind. Notfallnummern sollten per Gesetz immer kostenlos erreichbar sein.
    1. Antwort von Halbeisen Charles  (chh)
      Das Problem ist, wer am Schluss die Kosten übernimmt. In der Regel hat man am anderen Ende einen Arzt.
    2. Antwort von Daniel Gion  (dgion)
      Arbeiten Sie den auch gratis und Leben von Luft?
      Alles soll gratis sein aber selber will man natpelich eine pralle Lohntüte ....
    3. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      @Gion: Hier geht es um Notfalldienste. Etwas das zum Service Public gehört und durch den Staat finanziert und bereitgestellt werden soll. Es braucht keine "privaten" Notfalldienste