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Legende: Audio David Zuberbühler will weitere vier Jahre nach Bern abspielen. Laufzeit 17:05 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 12.09.2019.
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Nationalratswahlen AR David Zuberbühler, vom Herausforderer zum Gejagten

2015 wurde der SVP-Mann überraschend in den Nationalrat gewählt. Nun muss er um seine Wiederwahl bangen.

Es war eine faustdicke Überraschung als David Zuberbühler bei den letzten Nationalratswahlen 2015 gewählt wurde und damit die FDP verdrängte. Erstmals mussten die Freisinnigen den Ausserrhoder Sitz im Nationalrat einer anderen Partei überlassen.

David Zuberbühler

David Zuberbühler

Nationalrat AR

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  • David Zuberbühler ist am 20. Februar 1979 in Herisau geboren. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne und zur Familie gehört auch Hund «Baileys».
  • Auf seiner Homepage bezeichnet sich «dä Zubi» als «Ur-Herisauer».
  • In seiner Freizeit unternimmt er gerne Wanderungen im Alpstein sowie ausgedehnte Motorradtouren.
  • Zuberbühlers militärischer Grad ist Fourier (Verantwortlicher für die Verpflegung und Buchhaltung der Kompanie).
  • Der SVP-Politiker ist Vizepräsident der Kantonalpartei und Vorstandsmitglied der SVP Herisau.

Vor seiner Wahl nach Bern sass David Zuberbühler im Herisauer Gemeindeparlament und Kantonsrat. Beruflich führt der 40-Jährige seit 2003 mit seinem Bruder in dritter Generation ein Schuhgeschäft in Herisau. Das Familienunternehmen ist ein klassischer KMU-Betrieb und beschäftigt rund 70 Mitarbeitende.

David Zuberbühler ist zudem Vorstandsmitglied im Branchenverband des Schweizer Schuhdetailhandels und gehört der Gewerbekammer des Schweizerischen Gewerbeverbands an.

Sicherheitspolitisch auf Parteilinie

Zuberbühler politisiert stramm auf der Parteilinie der SVP und befasst sich hauptsächlich mit der Sicherheitspolitik. Dass der Bundesrat beispielsweise rund sechs Milliarden Franken für neue Kampfjets ausgeben möchte, sei ihm «fast zu wenig», sagt David Zuberbühler. Mit der Obergrenze von sechs Milliarden habe man sich vielleicht schon jetzt um eine Chance gebracht.

«Zunehmend zu einem grossen Thema geworden» seien Cyberattacken, sagt David Zuberbühler. Die Schweiz sei diesbezüglich immer besser aufgestellt. «Ich dachte immer, die Schweiz hinke den umliegenden Ländern nach. In den vergangenen Monaten ging aber einiges – auch auf Druck des Parlaments.»

Der Wackelkandidat

Als Bisheriger ist David Zuberbühler zwar in der Favoritenrolle, er ist im Kanton aber umstritten. Besonders die SP bläst zum Angriff auf ihn und will ihn aus Bern weghaben. Die SP schickt zwar keinen eigenen Kandidaten ins Rennen, unterstützt aber Zuberbühlers einzige Gegenkandidatin, Jennifer Abderhalden von der FDP. Diese möchte nach der Niederlage von 2015 den Ausserrhoder Nationalratssitz für die Freisinnigen zurückerobern.

Die 41-jährige Abderhalden ist zwar im Kanton weniger bekannt als David Zuberbühler, rein rechnerisch verfügt sie jedoch über den grösseren Stimmenanteil. Der Wahlausgang ist deshalb völlig ungewiss.

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