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Bittere Niederlage für die Bürgerlichen
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 21.10.2019.
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Wahlen 2019 Bürgerliche in Basel so geschwächt wie nie

Die SVP verliert ihren Nationalratssitz in Basel, aber auch die CVP und FDP gingen so schwach wie nie aus den Wahlen.

Am meisten verloren in Basel hat die SVP. Die brach auf ihrer Hauptliste auf noch 11,5 Prozent der Stimmen ein. So wenig wie noch nie seit der Parteigründung in den 1990er-Jahren. Aber auch die anderen bürgerlichen Parteien sanken auf einen Tiefstand: Die CVP machte auf der Hauptliste noch 3,4 Prozent der Stimmen, die FDP kam noch auf 5,4 Prozent (- 3 Prozent).

Der Präsident der Basler SVP, Eduard Rutschmann, gibt die Schuld an diesem Wahldebakel den anderen bürgerlichen Parteien: «Bei den Nationalratswahlen versuchten wir wirklich alles, um eine bürgerliche Zusammenarbeit zu erreichen, aber diese kam nicht zustande.» Er gibt aber auch zu, dass die Streitereien innerhalb der SVP der Partei geschadet haben. In der kurzen Zeit, seitdem er das Präsidium übernommen habe, könne er nicht wieder Ruhe in die Partei bringen.

Keine bürgerlichen Kernthemen im Vordergrund

FDP-Präsident Luca Urgese erklärt sich das schlechte Abschneiden mit der politischen Grosswetterlage. «Es standen Themen im Vordergrund, die nicht zu den Kernthemen der FDP zählen.» Noch am besten abgeschnitten haben bei der FDP Thomas Kessler und Christian Egeler, die eher zum linken Parteiflügel zählen und auf Umweltthemen setzen.

Auch die CVP zählt zu den grossen Verlierern. Mit nur noch 3,4 Prozent Wähleranteil muss die Partei auch um ihren Regierungssitz zittern. Parteipräsident Balz Herter gibt sich aber kämpferisch: «Unser Regierungsrat Lukas Engelberger hat immer das beste Resultat der bürgerlichen Regierungsräte. Er hat sicher den Anspruch, sein Amt weiter auszuführen.»

Die einzige bürgerliche Partei, die gestern keine Federn lassen musste, ist die LDP. Sie hat noch einmal zugelegt und ist jetzt zweitstärkste Partei im Kanton Basel-Stadt. «Uns hat sicher geholfen, dass wir immer schon urban politisiert haben: Wir kümmerten uns immer schon um grüne, aber auch soziale Themen.» So sei man näher bei der Bevölkerung und bei den Themen, die eine Stadt-Bevölkerung beschäftige.

SRF1, Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr

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