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Legende: Audio Die SVP des Kantons Bern geht stramm in die eigene Richtung abspielen. Laufzeit 04:59 Minuten.
04:59 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11.04.2019.
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Nur noch 24 statt 25 Sitze Welche Berner Partei muss im Nationalrat Federn lassen?

Die Bevölkerung im Kanton Bern ist weniger gewachsen. Deshalb ist bei den Wahlen ein Sitz weniger zu vergeben.

Die Bevölkerung im Kanton Bern ist zwar in den letzten Jahren gewachsen, jedoch nicht so stark wie in anderen Kantonen. Das hat – wie alle vier Jahre – Einfluss auf die Sitzverteilung im Nationalrat: Bern verliert wieder einen Sitz, wie bereits 2011 und 2015. Am 20. Oktober sind damit noch 24 Nationalratssitze für den Kanton Bern zu vergeben.

Sie müssen zittern

Es stellt sich deshalb die Frage: Auf Kosten welcher Partei geht der Sitzverlust? Zittern muss allen voran die SVP. Diese steigerte vor vier Jahren ihren Wähleranteil zwar noch von rund 29 auf gut 33 Prozent. Damit war die Volkspartei wieder fast so stark wie vor der Abspaltung der BDP. Sie hatte ihr Potenzial voll ausgeschöpft.

Im Vorfeld der kommenden Wahlen zeigen sich gleich drei Trends, die gegen einen Ausbau des Wähleranteils der SVP sprechen. Bei den kantonalen Wahlen, die als Gradmesser dienen, verlor die SVP 2018 an Boden. Hinzu kommt, dass die Partei Umweltthemen und Frauenförderung in den letzten Jahren tendenziell stiefmütterlich behandelte. Erhält sie dafür am 20. Oktober die Quittung?

Legende:
Kanton Bern: Parteistärke 1991 - 2015 Die Angaben sind in Prozent. BDP (14,9%) und GLP (5,3%) traten 2011 erstmals zu den Wahlen an. Bundesamt für Statistik; Staatskanzlei Kanton Bern

Gefährdet sind aber auch SP und GLP, die wie die SVP vor vier Jahren «Wackelsitze» erhielten. Das heisst, ihnen wurden Restmandate zugeteilt.

Wird Grunder der BDP als Zugpferd fehlen?

Spannend wird auch sein, was für ein Resultat die BDP bei den Nationalratswahlen erzielt. Gründungsmitglied Hans Grunder tritt nach 12 Jahren im Parlament nicht mehr zu den Wahlen an. Nun soll es die bernische Regierungsrätin Beatrice Simon richten, die auch für den Ständerat kandidiert.

Auch Simon gehörte zu den Gründungsmitgliedern der BDP und garantierte der Partei bei den letzten Berner Regierungsratswahlen jeweils Spitzenresultate. Für ihre Doppelkandidatur erntete sie Kritik, auch wenn eine Doppelkandidatur bei kleinen und mittleren Parteien gang und gäbe ist.

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