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Legende: Audio Klimawandel: «Anreize statt Zwangsabgaben.» abspielen. Laufzeit 15:12 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 12.09.2019.
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Ständeratswahlen Graubünden Valérie Favre Accola, die gemässigte SVP-Kandidatin

Im Jahr 2008 kam es zum Bruch, die damalige SVP Graubünden fiel auseinander. Beim Aufbau der neuen SVP Graubünden war Valérie Favre Accola mit dabei. Als Parteisekretärin liefen die Fäden auch bei ihr zusammen.

Valérie Favre Accola

Valérie Favre Accola

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  • Valérie Favre Accola ist in Fribourg geboren und in Davos aufgewachsen.
  • In Fribourg hat sie deutsche Literatur, germanische Philologie, Ethik und politische Philosophie sowie zeitgenössische Philosophie studiert.
  • Seit 2017 ist Valérie Favre Accola Mitglied des Kleinen Landrats, der Davoser Regierung. Dort ist sie für das Departement Bildung und Energie zuständig.
  • Im vergangenen Jahr wurde sie in den Bündner Grossen Rat gewählt, wo sie als Fraktions-Vizepräsidentin der SVP tätig ist.
  • Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Davos.

Seit 2017 sitzt Favre Accola in der Davoser Regierung und ist zuständig für Bildung und Energie. Im Grossen Rat politisiert sie seit 2018. Ein Thema, für das sie sich engagiert ist der Opferschutz. Es brauche mehr Mittel, um von Gewalt betroffene Frauen und Kinder besser zu schützen.

Politische Ziele

Als Begründung für Ihre Kandidatur führt Valérie Favre Accola die tiefe Frauenquote im Ständerat an. Politisch macht sie sich für den Opferschutz stark. Es brauche beispielsweise in Graubünden eine Anlaufstelle für Täter: «Wir müssen potentiellen Täter, die Hilfe suchen, diese auch anbieten». Diese Kosten dafür solle die öffentliche Hand übernehmen, denn «wir investieren besser vorher Geld als nachher, wenn die Tat bereits geschehen ist».

Smartvote Spider von Valérie Favre Accola, SVP GR
Legende: SMARTVOTE

Im Gegensatz zu Ihrer Partei der SVP anerkennt Favre den Klimawandel: «Klimawandel ist Fakt und verdient höchste Beachtung». Änderungen müssten über eine Anreizpolitik erreicht werden. Eine Lenkungsabgabe auf Benzin oder Diesel sei der falsche Weg. Statt «Zwangsabgaben» sei es zielführender auf Innovation zu setzen. Persönlich verzichte die Familie Favre Accola beispielsweise auf einen Tumbler, «auch wenn ich froh darum wäre».

Klimawandel ist Fakt und verdient höchste Beachtung.
Autor: Valérie Favre-AccolaStänderatsdkandidatin SVP

Wahlchancen

Favre Accola und die SVP setzen für diese Wahlen auf eine Doppelstrategie. Neben dem Ständerat kandidiert sie auch für den Nationalrat. Die SVP-Kandidatin konnte sich in den letzten Jahren einen Namen machen, auch über Davos hinaus.

Trotzdem sind ihre Wahlchancen gegen die zwei Bisherigen als gering einzustufen. Sie selbst sagt, sie wolle einen Achtungserfolg erzielen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Kessler  (KLERUS)
    Wenn diese Frau als gemässigt gelten soll, wo kann ich dann Herrn Blocher, Mörgeli und Co einordnen? Mit freundlichen Grüßen
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  • Kommentar von Peter Frei  (Peter Frei)
    Die SVP hat durchaus Chancen auf einen SR-Sitz in GR. CVP-Ständerat Engler ist angeschlagen, sein Name ist eng verbunden mit dem Baukartellskandal, denn er war zuständiger Regierungsrat u.will nichts gehört, gesehen, gemerkt haben, obwohl er von Amtes wegen eng mit diesen Baufirmen (als Auftraggeber und oberster Kontrolleur) vernetzt war. Da auch neu ein SP-Mann (ja, keine SP-Frau) und die GLP antritt, wird es sowieso einen 2. Wahlgang geben. Dann ist SVP als mit Abstand stärkste Partei Favorit
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Ich werde für Engler und Schmid stimmen. Die SVP kommt für mich nicht in Frage.
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    2. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      Ja A. Planta dies ist auch in Gemeindewahlen so, dass die SVP bei einigen keine Chance hat, da die CVP oft in einigen Kantonen Gemeinden zu mächtig geworden ist, ob sie aber alles besser macht sei dahin gestellt. Warum will man an vielen Orten eigentlich die SVP oft verhindern, was ist der Grund, warum gibt man dieser Partei keine Chance. Ch.Blocher ist das eine, jedoch jede Person hat seine eigene Persönlichkeit. Es ist jedoch jedem frei wer man wählt,
      dies ist einzig das Gute.
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    3. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Naja, die SVP ist gegen die Gutmenschen und die Netten. Ich versuche aber ein solcher zu sein:-)
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    4. Antwort von Beat Kessler  (KLERUS)
      @Artho: Eine Identität besteht aus zwei Ebenen. Die eine Ebene ist jene, in die der Mensch durch die Geburt geworfen wird. Das wäre die Kultur, Staat, Ethnie usw. Die Andere besteht aus dem „Sein“ des Menschen, also der Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit ist Einzigartig und besitzt unveräusserliche Rechte. Sobald eine Partei, die Rechte einer Identität aus derer Ethnie oder Staatszugehörigkeit bezieht, schliesst diese automatisch alle Anderen aus und deshalb ist die SVP nicht wählbar!
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    5. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      B.K. stimmt nicht ganz,dass die SVP andere Ethnien ausschliesst,auch die SVP hat in ihrer Partei andere Ethnien (Menschen).M. Blocher ist mit einem Italiener verheiratet. R. Köppel mit einer Vietnamesin.Die linken wollen allen das Stimmrecht geben,ob Schweizer oder Ausländer, vor allem in ZH. Trotzdem, wollen alle eingebürgerte Menschen wirklich für die Schweiz einstehen,oder mehr von der EU abhängig sein.Jeder Mensch hat recht auf Leben,nur sollte niemand die Rechte ob CH /A. missbrauchen.
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    6. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      B.K. dies stimmt was Sie schreiben, jedoch für Rechte gehören auch Pflichten.Siehe jetzt betreffend Passentzug (Doppelbürgerschaft) eines Kriminellen.Somit gibt es auch unterschiedliche Weltbewohner, die auch eine andere Auffassung haben,zu unseren Gesetzen und so auch missbraucht werden können, da oft solche unsere Gesetze besser kennen als einige Schweizer. Diejenigen Menschen die sich an unsere Gesetze halten, schliesst die SVP nicht aus,jedoch möchte sie den Gesetzes-Missbrauch bekämpfen.
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