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Innerrhoder Nationalratssitz Ungewohnte Ausgangslage in Innerrhoden

Weil Daniel Fässler ins «Stöckli» wechselt, muss sein Sitz neu besetzt werden. Es gibt mehrere Kandidatinnen und Kandidaten.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat nur eine Vertretung im Nationalrat. Diesen einen Sitz besetzte zwischen 2011 und 2019 Daniel Fässler. An der diesjährigen Landsgemeinde in Appenzell Ende April wurde Fässler in den Ständerat gewählt. Sein Sitz im Nationalrat wird deshalb frei.

Die Standeskommission, die Regierung des Kantons Appenzell Innerrhoden, entschied bereits vor der Landsgemeinde, dass die Wahl um die Nachfolge Fässlers nicht vorgezogen wird, sondern am Eidgenössischen Wahltag am 20. Oktober stattfindet. Bis dahin bleibt der Sitz vakant.

Vier Interessenten

Die SP hat ihren Präsidenten Martin Pfister offiziell nominiert. Für die SVP will Säckelmeister Ruedi Eberle antreten.

Die CVP präsentierte gleich zwei Kandidierende: Zum einen die amtierende Gesundheitsdirektorin Antonia Fässler, zum anderen alt Säckelmeister Thomas Rechsteiner. Offiziell nominiert wurde dann Antonia Fässler. Allerdings bleibt auch Thomas Rechsteiner im Rennen – und zwar mit Unterstützung des Innerrhoder Gewerbeverbandes.

Dass sich gleich vier Kandidaten zur Wahl stellen, ist in Appenzell Innerrhoden unüblich. Es hat zwar auch schon Kampfwahlen um den einzigen Nationalratssitz gegeben – aber nicht mit so vielen Kandidaten.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz; 17:30 Uhr

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