Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Abwahl 2015: Margrit Kessler (GLP) und Yvonne Gilli (Grüne) abspielen. Laufzeit 02:49 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.10.2015.
Inhalt

Rückkehr in Nationalrat Die St. Galler Grünen hoffen auf ein Comeback

Die Zeichen stehen gut für die Grünen. Nach dem Sitzverlust von Yvonne Gilli 2015 wittern sie Morgenluft. Aber auch die GLP und die FDP könnten bei den Nationalratswahlen Boden gut machen.

Die Grünen und die GLP gehörten 2015 zu den grossen Verlierern bei den St.Galler Nationalratswahlen. Damals wurden Yvonne Gilli (Grüne) und Margrit Kessler (GLP) abgewählt. Jetzt, wo Umweltthemen die politische Agenda bestimmen, geben sich die St. Galler Grünen kämpferisch.

Sie wollen sieben Prozent der Wählerstimmen erreichen und den verlorenen Nationalratssitz zurückerobern.

Legende:
Kanton St. Gallen: Parteistärke 1991 - 2015 Nationalratswahlen 1991 bis 2011: Wähleranteil in Prozent. Kanton St. Gallen

SVP muss sich wehren

Am andern Ende des politischen Spektrums stehen die Vorzeichen umgekehrt. Die erfolgsverwöhnte SVP wurde 2015 mit 35,8 Prozent Stimmenanteil stärkste St. Galler Partei. Sie hält fünf der zwölf St. Galler Nationalratssitze. Da ihre Kernthemen wie etwa Migration derzeit nicht gefragt sind, hat es die SVP auch im Kanton St. Gallen schwer.

Kommt hinzu, dass das SVP-Zugpferd Toni Brunner als Nationalrat zurückgetreten ist. Das bedeutet unter dem Strich, dass der fünfte Nationalratssitz der SVP bedrohlich wackelt. Deshalb hat die Partei auch Toni Brunner als Wahlkampfleiter ins Boot geholt.

Stabile Verhältnisse bei FDP und SP

Auch bei der FDP kommt es mit dem Rücktritt des Polit-Urgesteins Walter Müller zu einer Rochade. Die FDP gibt sich aber siegesgewiss, Müllers Sitz auch mit einem neuen Kandidaten zu verteidigen. Mehr noch: Sie hofft mit Blick auf den nationalen Aufwärtstrend der FDP darauf, zusätzlich einen dritten Sitz erobern zu können.

Eher unbestritten sind die beiden Sitze der St. Galler SP. Die Sozialdemokraten dürften wie die Grünen von der aktuellen Umweltdebatte profitieren. Bei der CVP, die drei Sitze im Nationalrat hält, stellt sich die Frage, ob sie den Negativtrend der vergangenen Jahre bremsen kann. Die ehemals stärkste Partei im Kanton St. Gallen erreichte 2015 noch knapp 17 Prozent, war damit aber immer noch zweitstärkste Kraft.

(SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz; 17:30 Uhr)

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?