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Legende: Audio Gerangel um den einzigen Urner Nationalratssitz abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
01:01 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.05.2019.
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Alle Parteien interessiert Kampf um einzigen Urner Nationalratssitz

Die SVP will ihren Sitz verteidigen, die anderen Parteien wittern ihre Chance und greifen an.

Der einzige Urner Nationalratssitz wird frei, weil SVP-Nationalrat Beat Arnold krankheitsbedingt nicht mehr antritt. Beat Arnold eroberte 2015 für die Urner SVP erstmals einen Sitz im nationalen Parlament. Die SVP will den Nationalratssitz verteidigen und schickt Pascal Blöchlinger (41), ihren ehemaligen Parteipräsidenten ins Rennen. Pascal Blöchlinger ist seit Juni Landratspräsident und somit höchster Urner.

Die anderen grossen Urner Parteien wollen dies nicht kampflos hinnehmen und sehen ihre Chancen.

Linke hofft auf Sitz in Bern

Die SP Uri schickt Urs Kälin ins Rennen. Er ist Gemeindepräsident des Urner Hauptorts Altdorf, Historiker und stellvertretender Direktor des Schweizerischen Sozialarchivs Zürich.

Kälin blickt auf rund 40 Jahre politische Erfahrung zurück und gilt als starke Kandidatur. Trotzdem wird es für die Linken im bürgerlich geprägten Kanton Uri kein Spaziergang.

Nominationen von CVP und FDP stehen noch aus

Die CVP hat angekündigt, dass sie ebenfalls den freiwerdenden Nationalratssitz erobern möchte. Es wird zu einer Kampfausmarchung zwischen der ehemaligen CVP Kantonalpräsidentin Patrizia Danioth Halter und Landrat Simon Stadler kommen. Die Partei wird am 26. Juni ihre Kandidaturen für den Ständerat (Regierungsrätin Heidi Z’graggen) und für den Nationalrat nominieren.

Bei der FDP hat sich die Ausgangslage geklärt. Sie wird voraussichtlich mit Landrat Matthias Steinegger antreten, dem früheren FDP-Kantonalpräsidenten. Er ist der Sohn von Franz Steinegger, dem früheren Urner Nationalrat und Präsidenten der FDP Schweiz. Nominiert wird Steinegger am 25. Juni.

Alle Urner Parteien stehen vor strategischen Entscheidungen, die über die Eidgenössischen Wahlen im Herbst hinausgehen, denn im Frühjahr 2020 finden Gesamterneuerungswahlen im Kanton statt. Mehrere mögliche Kandidaten für Bundesbern haben abgewinkt und ihr Interesse für die Regierungsratswahlen angekündigt.

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