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Schweiz Wasserfallen will nicht FDP-Präsident werden

Der Berner Nationalrat Christian Wasserfallen galt als Favorit im Rennen ums FDP-Präsidium. Nun gibt er bekannt, dass er nicht antreten will und ebnet damit den Weg für Petra Gössi – sofern sie die einzige Kandidatin bleibt.

Legende: Video Wasserfallen will nicht FDP-Präsident werden abspielen. Laufzeit 2:02 Minuten.
Aus Tagesschau vom 07.02.2016.

Der Favorit für die Nachfolge von FDP-Präsident Philipp Müller nimmt sich aus dem Rennen: Der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen gibt bekannt, dass er nicht für das Präsidium kandideren will.

Wasserfallen tritt nicht an

Wie Wasserfallen schreibt, sei das Amt mit seiner aktuellen Lebenssituation und seinen Engagements kaum vereinbar. Nachdem er im Herbst 2015 erfolglos als Fraktionspräsident kandidierte, wolle er zudem «nicht so kurz danach das Pferd wechseln». Überdies stehe mit Petra Gössi «eine junge, motivierte Frau als Parteipräsidentin zur Verfügung, welche eine erfolgreiche und geschlossene Partei in die Zukunft führen kann».

Die Schwyzer Nationalrätin Petra Gössi hatte am Samstag bekannt gegeben, dass sie für das Amt kandidieren will. Bisher sind keine anderen Kandidaten für das Amt bekannt; vielmehr hatte eine Reihe potenzieller Nachfolger zuvor abgewunken.

Mit dem Verzicht von Wasserfallen haben sich Gössis Chancen, Präsidentin zu werden, verbessert. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen: Die FDP-Findungskommission ist laut ihrem Präsidenten Vincenzo Pedrazzini auch mit anderen Personen im Gespräch, wie er zu Radio SRF sagt. Kandidaturen können bis am 29. Februar eingereicht werden.

Wasserfallen selber will der FDP als Vizepräsident erhalten bleiben, und das unabhängig davon, wer am 16. April neuer Präsident oder neue Präsidentin der FDP Schweiz wird.

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