Zum Inhalt springen

Schweiz «Wir freuen uns über jeden Franken»

Die SRG und die Glückskette sammeln rund um die Uhr für die Taifun-Opfer auf den Philippinen. Zwölf Partnerhilfswerke der Glückskette stehen bereits im Krisengebiet im Einsatz. Mit den Spenden können sie vor Ort wertvolle Hilfe leisten.

Ein Mann in Trümmern vor einem Schild mit der Aufschrift "helft uns".
Legende: «Helft uns». Ein Appell an die internationale Gemeinschaft. Viele Philippinos haben durch den Taifun alles verloren. Reuters

«Wir gehen davon aus, dass die Solidarität der Schweizerinnen und Schweizer überwältigend sein wird», sagt Daniela Toupane, Sprecherin der Glückskette gegenüber SRF News online. Die Stiftung und die SRG führen zum 35. Mal einen nationalen Sammeltag durch. Gesammelt wird für die Opfer des zerstörerischen Taifuns «Haiyan», der grosse Teile der Philippinen verwüstet und auch in Vietnam Schäden angerichtet hat.

Partnerhilfswerke sind bereits aktiv

«Wir freuen uns auf jeden Franken, denn die Menschen auf den Philippinen können jede Hilfe gebrauchen.» Erwartungen an die Spendensumme habe man indes nicht, sagt die Glückskette-Sprecherin.

Mit den Spenden unterstützt die Glückskette - wie üblich - Projekte von Partnerhilfswerken. Zwölf dieser Partner stehen derzeit im Krisengebiet im Einsatz. Sie leisten Nothilfe. «Die Partner kennen sich im Gebiet bestens aus. So kann garantiert werden, dass die Spendengelder umgehend und sinnvoll eingesetzt werden», erklärt Daniela Toupane.

Viele Freiwillige helfen mit

In fünf SRG Studios in der ganzen Schweiz wurden für den nationalen Sammeltag Telefonzentralen eingerichtet. Von morgens früh bis abends spät stehen Hunderte von Freiwilligen im Einsatz und nehmen Spendenversprechen entgegen.

So können Sie spenden

So können Sie spenden

Spenden können Sie auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Taifun Haiyan» oder online.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hagou Hans, Bienne
    ...PERVERS! - Das «Haiti on Ice» in Port-au-Prince. Die Veranstaltung musste ein Jahr lang laufend verschoben werden, weil das Eis immer wieder geschmolzen ist, wie «SFGate» schreibt. Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt – wie viel Geld für das Eisprojekt ausgegeben wurde, ist nicht bekannt. Die Erhaltung des Eises etwa 1500 Franken pro Stunde. Für eine Bevölkerung, die Durchschnitt jährlich 370 Franken verdient, dürften die Eintrittspreise von vier bis 45 Franken ebenfalls zu hoch sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen