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Wahlen15 Graubünden Bürgerliche Listenverbindung ohne SVP Graubünden

FDP, BDP und CVP haben sich auf eine Listenverbindung geeinigt. Die SVP wurde, entgegen ihrer Forderung, nicht berücksichtigt.

Magdalena Martullo Blocher steigt auf ein Podium
Legende: Eine Listenverbindung mit der SVP hätte die Wahlchancen von Magdalena Martullo-Blocher erhöht. Keystone

Die SVP Graubünden pochte in den vergangenen Wochen immer wieder auf eine Listenverbindung mit der FDP, der BDP und der CVP. Die SVP begründete ihre Forderung damit, mit dieser Listenverbindung die Chancen auf einen vierten bürgerlichen Sitz im Nationalrat erhöhen zu wollen. Nun ist klar: Die bürgerliche Listenverbindung kommt zwar zustande, die SVP wird aber aussen vor gelassen.

Die FDP schreibt in einer Mitteilung, die Listenverbindung sei eine Reaktion auf die Zusammenarbeit von GLP, Grünen und SP vor vier Jahren. Diese Listenverbindung sorgte für den Verlust des FDP-Sitzes zugunsten des GLP-Politikers Josias Gasser.

«Wirtschaftsfeindlicher Entscheid»

Wäre die SVP ebenfalls berücksichtigt worden, hätte das die Chancen auf einen zweiten Sitz der Bündner SVP im Nationalrat deutlich erhöht. Ein Sitzgewinn, den die übrigen Parteien nun also verhindern wollen.

Die SVP schreibt in einer Mitteilung, der Entscheid der drei Parteien sei «wirtschaftsfeindlich». Die Partei gibt sich kämpferisch: «Als wählerstärkste Partei ist die SVP nicht unbedingt auf Listenverbindungen angewiesen.» Man habe lediglich sicherstellen wollen, dass «klar bürgerliche Vertreter» gewählt würden, was angesichts der aktuellen Wirtschaftslage nötig sei.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Neid auf die Erfolgreichen, Missgunst, Arroganz und Ueberheblichkeit der FDP,CVP und BDP könnte zünftig ins "Auge gehen"! Wer sich im Land umhört, Fakten objektiv einschätzt und weiss, welche Partei seit vielen Jahren IMMER DIE GLEICHE WINDRICHTUNG verfolgt, sieht die langen Gesichter im "Kanton der Steinböcke und Hirschen" am Wahlsonntagabend jetzt schon! Brennende Probleme löst keine Windfahnen-Partei. Darum wissen wahrscheinlich die Bündner(innen) schon, wer sie im Oktober nach Bern schicken!
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    1. Antwort von Christian Stricker, Davos
      genau! Die Grünliberalen, das ist die echte politische Mitte ohne Windfahne aber dafür mit Umweltbewusstsein. Das ist die Zukunft, auch wenn uns diesmal FDP, CVP und BDP nicht haben wollten.
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    2. Antwort von Andrea Davaz, Fläsch
      Lieber Christian, heisst dass, das ihr künftig auf teure subventionierte Windfahnen-Windrädli im Bündner Rheinthal verzichtet? Das wär was
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    3. Antwort von Niklaus Bächler, Winterthur
      Auf welcher Seite stehen sie, Herr Bolliger? Sonst wettern sie doch immer gegen die Erfolgreichen, die Wirtschaft und diejenigen, welche gute Geschäfte machen. Weshalb ist das mit Frau Martullo anders? Wie war das mit der Windfahne, Herr Bolliger?
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