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Wahlen15 Zürich Die Zürcher Grünen wollen wieder zusammenstehen

Die Grüne Partei Zürich macht schwierige Zeiten durch: Grosse Verluste bei den kantonalen Wahlen, knapper Entscheid bei der Ständeratsnomination und die Altgedienten müssen den Jungen auf der Nationalratsliste Platz machen. Von einer Zerreissprobe wollen die Grünen aber nicht sprechen.

Leute sitzen an einer Versammlung auf Stühlen - Sicht von hinten
Legende: Mit der Ständeratsnomination von Bastien Girod setzen die Grünen weiter auf Ökologie. Keystone

«Ja», sagt Marionna Schlatter, Präsidentin der Grünen Partei Zürich, gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen», «ja, ich bin froh, dass die Mitgliederversammlung vorüber ist.» Die Spannung, wer für den Ständerat nominiert wird und wer einen Spitzenplatz auf der Nationalratsliste bekommt, war schon lange vorher spürbar.

Bastien Girod und nicht Katharina Prelicz-Huber

Der Parteivorstand hat sich an der Delegiertenversammlung vom Montagabend durchgesetzt, wenn auch äusserst knapp. Mit nur drei Stimmen Unterschied schaffte es Nationalrat Bastien Girod. Sein Argument, nicht auf andere Themen zu setzen, auch wenn einmal ökologische Themen im Gegenwind stehen, hat die Delegierten überzeugt. Durchgesetzt hat sich damit auch die Meinung des Parteivorstandes, dass Bastien Girod das «beste Pferd im Stall» sei.

Erster Listenplatz an Jungpolitikerin

Dieses Argument hatte bei der Zusammenstellung der Nationalratsliste dann keinen Stich mehr. Mit der Unterstützung der Jungen Grünen schaffte es die 20-jährige Elena Marti auf den ersten Platz. Der bisherige und national bekannte Balthasar Glättli kam auf den vierten Listenplatz. Er nimmt seine Platzierung gelassen:«Die Grünen müssen jetzt zusammenstehen und gemeinsam in den Wahlkampf, das ist das Wichtigste.» Von Grabenkämpfen oder von einer Zerreissprobe wollen weder Balthaser Glättli noch der Parteivorstand reden.

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