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Claude Janiak freut sich über seine Wiederwahl
Aus News-Clip vom 18.10.2015.
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Wahlen15 Baselland Ständerat Baselland: Claude Janiak klar bestätigt

Der Baselbieter Ständerat Claude Janiak (SP) ist wiedergewählt. Er distanzierte den gemeinsamen Kandidaten der Bürgerlichen, Christoph Buser (FDP), wie auch Hans Furer von der GLP und übertraf das absolute Mehr schon im ersten Wahlgang.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Claude Janiak macht 42'450 Stimmen und schafft damit die Wahl im ersten Anlauf. Christoph Buser kommt auf 31'317 Stimmen, über 10'000 weniger als Janiak.

Weit abgeschlagen ist Hans Furer (GLP). Dieser wollte Claude Janiak in einen zweiten Wahlgang zwingen, machte aber mit nur 2'056 Stimmen ein mehr als enttäuschendes Resultat.

Man hat auf mein Alter angespielt, aber dies hat nicht gereicht, um mich abzuwählen.
Autor: Claude Janiakwiedergewählter Ständerat BL

Er sei im Wahlkampf nie direkt angegriffen worden, erklärt Sieger Claude Janiak sein gutes Abschneiden. «Niemand hat behauptet ich habe meine Arbeit nicht gut gemacht. Man hat auf mein Alter angespielt, aber dies hat nicht gereicht um mich abzuwählen.» Dass Hans Furer so schlecht abschliesst, habe er nicht erwartet, meint Janiak. Deshalb war er vor dem heutigen Wahltag skeptisch, ob es für eine Bestätigung im ersten Wahlgang reicht.

10'000 Stimmen sind ein grosser Abstand.
Autor: Christoph BuserStänderatskandidat FDP BL

Für Christoph Buser, den Direktor der Baselbieter Wirtschaftskammer, ist die Nichtwahl eine herbe Niederlage. «10'000 Stimmen sind ein grosser Abstand», sagt Buser. Janiak habe im Wahlkampf seinen Bonus als Bisheriger klar ausgespielt. Buser kandidierte nicht nur für den Ständerat sondern auch für den Nationalrat und ging in beiden Fällen leer aus. Auch bei der Nationalratswahl musste Buser seiner Parteikollegin Daniela Schneeberger (FDP, bisher) den Vortritt lassen.

Christoph Buser: Verlierer des Tages

Buser ist somit der Verlierer des Tages im Baselbiet. Diese Einschätzung teilt auch SRF-Redaktor Patrick Künzle. Überraschend komme die Wiederwahl Janiaks jedoch nicht. «Man konnte mit dieser Wiederwahl rechnen», so Künzle. Claude Janiak sei im Wahlkampf kaum angegriffen worden. Und: «Buser holte keine Stimmen in der Mitte. Zudem konnte er sein Image als Lobbyist nicht ablegen, dies hat ihn wohl Stimmen gekostet.»

Sieger und Verlierer - Die Reaktionen

  • Claude Janiak, SP: «Ging davon aus, dass ich viele Stimmen mache»

    Claude Janiak freut sich über seinen deutlichen Wahlsieg gegen Christoph Buser (FDP). Er habe mit einem solchen Resultat gerechnet, so Janiak. «Ich wurde nicht angegriffen und ging deshalb davon aus, dass ich klar mehr Stimmen mache als meine Gegner.» Er wolle volle vier Jahre im Ständerat bleiben.

  • Christoph Buser, FDP: «10'000 Stimmen sind ein grosser Abstand»

    Der Direktor der Baselbieter Wirtschaftskammer hat es nicht geschafft. Er hat deutlich weniger Stimmen gemacht als der Bisherige Claude Janiak. Bei Janiak habe der Effekt des Bisherigen klar gespielt, meint Buser. Dass er rund 10'000 Stimmen weniger als Janiak macht, damit habe er aber nicht gerechnet. Gescheitert ist auch Busers Kandidatur in den Nationalrat.

  • Hans Furer, GLP «Dies ist kein gutes Resultat»

    Der Plan von Hans Furer und seiner GLP ging nicht auf. Furer erzielte kaum Stimmen und es ist ihm auch nicht gelungen einen zweiten Wahlgang zu erzwingen. Entsprechend enttäuscht ist er über sein Wahlresultat.

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