Die drei Bürgerlichen wollen in Bern bleiben

Alle drei amtierenden Zuger Nationalräte treten im Herbst wieder an. Doch auch die Linke will wieder einen Sitz zurückholen – sie tritt gleich mit sechs Listen an.

Die drei Sitze des Kantons Zug sind seit vier Jahren in bürgerlicher Hand. 2011 schaffte es die FDP, ihren Sitz zurückzuerobern, den sie acht Jahre zuvor an die Linke verloren hatte. Gerhard Pfister (CVP), Bruno Pezzatti (FDP) und Thomas Aeschi (SVP) treten im Herbst wieder an.

Linke mit mehreren Listen

Für die Linke im Kanton Zug (Alternative und SP) und vor allem für ihren Nationalrat Jo Lang persönlich kam die Abwahl vor vier Jahren unerwartet. Sie will im Herbst alles daran setzen, die bürgerliche Phalanx wieder zu durchbrechen.

Die «Alternative - die Grünen» haben eine Dreier-Liste nominiert, mit Kantonsrat Andreas Lustenberger an der Spitze. Die SP hat gleich fünf Listen nominiert, eine Haupt- und vier Unterlisten. Auf der Hauptliste figuriert Kantonsrat Hubert Schuler auf dem Spitzenplatz. Zudem haben die linken Parteien eine Listenverbindung vereinbart.

Ob eine Kandidatur aus dem linken Lager Erfolg hat, ist ungewiss. Denn die drei bürgerlichen Nationalräte sitzen fest im Sattel. Gerhard Pfister und Thomas Aeschi spielen auch in ihren Fraktionen eine wichtige Rolle. Bruno Pezzatti ist wohl der unauffälligste des Trios.

Nationalräte Kanton Zug

ParteiNamen
CVP
Gerhard Pfister, Oberägeri, NR seit 2003
FDPBruno Pezzatti, Zug, NR seit 2011
SVPThomas Aeschi, Allenwinden, NR seit 2011